GW Lankern will im Aufstiegsrennen vorlegen

Tobias Görkes (l.) und Doppeltorschütze Patrick Moschner, hier beim kuriosen 5:4-Erfolg gegen Rheingold Emmerich,  wollen mit GW Lankern am Sonntag im Aufstiegsrennen beim VfL Rhede II vorlegen. Die Partie beginnt um 13 Uhr.
Tobias Görkes (l.) und Doppeltorschütze Patrick Moschner, hier beim kuriosen 5:4-Erfolg gegen Rheingold Emmerich, wollen mit GW Lankern am Sonntag im Aufstiegsrennen beim VfL Rhede II vorlegen. Die Partie beginnt um 13 Uhr.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Die Chance auf den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga besteht noch: Zwei Spieltage vor dem Saisonende will sich GW Lankern beim VfL Rhede II keine Blöße geben.

Hamminkeln..  Vor drei Spielzeiten hatte GW Lankern in der Fußball-Kreisliga A nach 30 Spieltagen 54 Zähler auf dem Konto. Damals war es der letzte Spieltag und dank des besseren Torverhältnisses gegenüber BW Bienen jubelten die Grün-Weißen über ihren erstmaligen Sprung in die Bezirksliga. Momentan befinden sich nach 30 Begegnungen bereits 63 Punkte auf dem Lankerner Konto und trotzdem reicht es derzeit in der Tabelle „nur“ zu Rang drei.

Am Sonntag muss GWL bereits um 13 Uhr bei der sorgenfreien Reserve des VfL Rhede (9./39) antreten und möchte mit einem Sieg weiter Druck auf die DJK-Sportfreunde aus Lowick (2./65) ausüben. Die müssen mit der Westfalia in Anholt (15./30) bei einem Team ran, für das im Abstiegskampf ebenfalls nur ein Sieg zählt. „Für Anholt ist es auch im Hinblick auf ihr schlechtes Torverhältnis fast schon die letzte Chance. Das macht uns natürlich Hoffnung, dass es Lowick dort ganz schwer haben wird“, erläutert GWL-Trainer Uli Kley-Steverding. Grundvoraussetzung sei aber in jedem Fall, dass sich Lankern keine Blöße gebe. „Man benötigt in diesem Jahr eine Menge Punkte für den Aufstieg, was auch für die Stärke der Liga spricht.“

Das Hinspiel hatten die Grün-Weißen recht souverän auf dem heimischen Kunstrasen mit 3:0 für sich entschieden. Die Rheder Reserve hat nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. „Wir fahren mit der Gewissheit dorthin, dass es bei einem Sieg von uns in jeden Fall erst am letzten Spieltag entschieden wird, wer aufsteigt“, so Kley-Steverding. „Wenn wir es nicht schaffen, geht hier bekanntlich die Welt nicht unter.“ Aber die Motivation sei groß, auch am letzten Spieltag zumindest die Möglichkeit zu haben. Verletzungsbedingt fehlen wird den Lankernern nur Hendrik Bröker.

BW Dingden (8./46) - SV Haldern (4./63): Der drohende Punkteabzug der Gäste (siehe Artikel unten) soll nicht das beherrschende Thema für das letzte Heimspiel der Saison am Mumbecker Bach sein. „Wir wollen in der Rückrunde zu Hause ungeschlagen bleiben und uns hier vernünftig von unseren Zuschauern verabschieden“, sagt BWD-Trainer Dirk Juch, dessen Elf zuletzt beim 0:4 in Mussum wieder in die Achterbahn eingestiegen war. „Diese letzten Auswärtsauftritte wurmen alle hier, zumal uns ja auch einige Zuschauer begleitet hatten.“ Umso wichtiger sei es, sich noch einmal zusammenzureißen und einen schönen Heimabschluss zu feiern. Zudem sei mit Haldern nach dem 0:3 im Hinspiel „noch ein Hühnchen zu rupfen“.

Verabschiedet werden muss mit Julian Rathofer (TuB Bocholt) lediglich ein Spieler. Alle anderen Akteure bleiben zumindest im Verein. „Das sah im letzten Jahr noch ganz anders aus, wo noch am letzten Spieltag Abgänge dazu gekommen waren“, erinnert sich Dirk Juch nur ungern an das Abstiegsjahr.