Günter Mehring pulverisiert beim Pokalsieg den Bahnrekord

Wesel..  Seine Versuche in der Vergangenheit waren immer wieder gescheitert. Doch in der zweiten Runde des Rheinlandpokals war es soweit: Günter Mehring, Sportkegler der BFG 1920 Wesel, pulverisierte förmlich den bisherigen Bahnrekord auf der Anlage an der Ackerstraße. Mit 969 Holz überbot er die sieben Jahre alte Bestmarke von Carsten Fest gleich um 30 Holz. Angesichts dieser Leistung wurde der 3397:3184-Pokalerfolg über SK Dinslaken fast zur Nebensache.

Mehring war im ersten Block ins Rennen gegangen. Mit 456 Holz auf seinen nicht so beliebten Bahnen fünf und zwei legte er den Grundstein. Dann spielte er sich mit Serien von 14 beziehungsweise 15 „Blanken“ (alle Kegel) auf den Bahnen zwei und drei förmlich in einen Rausch. Niklas Sondermann (796), Thorsten Müller (875) und Markus Schumacher (757) trugen außerdem zum Pokalerfolg der Weseler bei.

Wenige Tage zuvor hatte sich die BFG noch schwer gegen SK Dinslaken getan. Im Meisterschaftsspiel der Rheinlandliga reichte es nur zu einem 2:1 (45:33/4767:4650)-Sieg. Dabei waren die Gastgeber nach dem ersten Block mit Niklas Sondermann (757) und Markus Schumacher (790) recht deutlich in Rückstand geraten. Den Abstand von 130 Holz wandelten Jochen Erwied (809) und Thorsten Müller (794) aber in einen Vorsprung um, den Günter Mehring (856) und Jürgen Sondermann (761) verteidigten.

Eine 1:2 (17:19/2952:2982)-Niederlage bezog die BFG-„Zweite“ in der Oberliga bei KSK Rheydt. Niklas Sondermann (777) aus der ersten Garnitur sowie Werner Müller (695), Matthias Richter (718) und Dietmar König (762) gingen auf die Bahnen. Christoph Dahlmann (625), Hendrik Deing (713), Ernst Moschüring (763) und Carsten Dahlmann (670) waren mit der „Dritten“ im Bezirksliga-Gastspiel beim SKV Rees II chancenlos. Am Ende hieß es 0:3 (10:26/2771:3167).

Die Oberliga-Damen des FSKC Wesel verloren beim Spitzenreiter SKV Rees II 0:3 (13:23/2478:2653). Ingrid Topolinski (571), Sabine Daniels (660), Sabine Moschüring (666) und Katharina Dahlmann (581) gehörten dem Team an.