Flüren und Wertherbruch kassieren neun Gegentreffer

Am Niederrhein..  Der vorletzte Spieltag in der Fußball-Kreisliga B (Gruppe 2) ist für GW Flüren bereits Geschichte. Die verlief allerdings nicht ganz so erfreulich. Im vorgezogenen Spiel beim SV Spellen II kassierten die Grün-Weißen eine klare 0:4 (0:1)-Niederlage. Dabei hatten die Flürener aufgrund der Partie an einem Wochentag mal wieder mit Personalproblemen zu kämpfen. „Die meisten Spieler sind erst kurz vor dem Anpfiff um 19.30 Uhr eingetroffen“, erzählt Trainer Marco Scholten. Auf der Ersatzbank nahmen gerade mal zwei Akteure Platz.

Doch dies allein sollte nicht der Grund für die deutliche Niederlage sein. Vielmehr kam er in Gestalt des Spelleners Michael Kupke daher, der gegen die Flürener einen Viererpack schnürte (31./65./68./74.). „Den haben wir nicht wirklich in den Griff bekommen“, räumte Scholten ein. Wie sich der GWF-Coach überhaupt von der Vorstellung des Tabellenzehnten recht überrascht zeigte. „Die haben uns richtiggehend zerlegt, da hat bei uns oft die Zuordnung gefehlt“, bemängelte Scholten. Die eigenen Fehler im Spielaufbau wussten die Platzherren eiskalt auszunutzen.

Ebenfalls ohne Punkte endete der vorletzte Saisonauftritt von BW Wertherbruch in der Gruppe 1. Im vorgezogenen Heimspiel gegen den 1. FC Helden kassierten die Blau-Weißen eine 3:5 (1:1)-Niederlage. Nicht einmal zehn Minuten reichten den Gästen, um aus einem 1:2 eine 4:2-Führung zu machen. „Da haben wir die Ordnung verloren und waren völlig von der Rolle. Ich weiß auch nicht, was da los war“, wunderte sich Trainer Roger Vienenkötter.

Eben in diese Schwächeperiode fiel auch die Gelb-Rote Karte gegen Andy Bisslich wegen Ballwegschlagens (61.). Andy Peters hatte die Blau-Weißen in Führung gebracht (31.). Nach dem Ausgleich mit dem Pausenpfiff markierte Domenik Schweers das 2:1 (52.). Doch drei Treffer der Gäste sorgten für das 2:4 (58./62./63.). Falko Lueck verkürzte zwar noch einmal (66.), aber mit dem Abpfiff traf erneut Heelden. „Ich bin froh, wenn die Saison nächste Woche vorbei ist“, sagte Roger Vienenkötter.