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38. Nikolauslauf

Essener Triathlet Christoph Müller siegt im Cross-Matsch

08.12.2013 | 15:36 Uhr
Essener Triathlet Christoph Müller siegt im Cross-Matsch
Los geht’s: Christoph Müller (ganz rechts) mischte als späterer Sieger schon am Start vorne mit.Foto: Erwin Pottgiesser

Wesel. Wie so häufig bei lokalen Laufveranstaltungen machten auch bei der 38. Auflage des Nikolaus-Crosslaufs des BSV GW Flüren zwei Vereinskameraden den Sieg unter sich aus. Nach seinem zweiten Platz im letzten Jahr bei Schnee und Eis gewann Christoph Müller vom TRC Essen am Sonntag nach 29:38 Minuten zwei Sekunden vor seinem Teamkollegen und gebürtigen Weseler Stephan Berg.

Dritter wurde Andreas Thünen (31:44) vom Hamminkelner SV. Insgesamt erhielten 207 „Crosser“ den Weckmann wie gewohnt aus den Händen von „Nikolaus“ Dieter Fastermann, 96 davon nach dem Hauptlauf.

Die siegreichen Triathleten zeigten sich zufrieden mit ihrer Entscheidung, die Herausforderung der 7800 Meter langen Strecke durch den Diersfordter Wald anzunehmen. „Es ist eine willkommene Abwechslung zu den Straßenläufen“, so Müller. „Die Zeit vergeht im Flug, weil der Kopf ständig arbeitet. Es ist gutes Training, da man häufig das Körpergewicht verlagern muss.“

Das sah Berg ähnlich: „Die Strecke war gut, die Temperaturen okay.“ Dass es nicht zu einem Foto-Finish gekommen war, erklärte er wie folgt: „Christoph hat die gesamte Strecke geführt. Da gehört es sich nicht, am Ende noch anzugreifen.“

Überrascht von den Bedingungen, aber auch ihrem eigenen Erfolg zeigte sich die Siegerin der Damen, Kerstin Hofmann (TuS Drevenack/37:04). Sie gewann vor Sabine Roeser (Hadi Wesel/37:56) und Carolin Faßbender (HSV/38:03) „Meine Tochter hat mir zugerufen: Mama, du bist die erste Frau. Aber das konnte ich gar nicht glauben. Ich wollte unter 35 Minuten laufen, wie bei einem Straßenlauf“, so Hofmann, deren Tochter Henrike auch bei den Bambini gewann. „Ich musste aber feststellen, das ein Crosslauf doch etwas ganz anderes ist. Da muss man ganz schön aufpassen, wo man hintritt.“ Unter dem Strich empfiehlt aber auch die Drevenackerin das Cross-Event in Flüren: „Was mir sehr gut gefällt ist, dass es ein Rundkurs ist und man öfters die Zuschauer sieht, anstatt in einen Wald zu laufen und dann irgendwann das Ziel zu erreichen.“

Info
Kreis-Crossmeisterschaft am 23. Februar

Einige Nachmelder hat den Flürenern die Tatsache beschert, dass der Verein am 23. Februar auf der selben Strecke auch die Kreis-Crossmeisterschaften ausrichtet. „Gerade bei den Jugendlichen melden einige erst vor Ort. Viele machen das auch vom Wetter abhängig“, so Heyden.

Das Mindestziel des Veranstalters war es, 200 Teilnehmer zu locken. „Das haben wir geschafft, diese Zahlen sind für uns akzeptabel“, so Wolfgang Heyden, Leichtathletik-Abteilungsleiter der Grün-Weißen. „Vielleicht werden wir das eine oder andere ändern. Aber ich bin mit dem Crosslauf groß geworden und werde mich dafür einsetzen, dass wir ihn in Flüren auch weiter anbieten. Es ist kein Lauf für Bestzeiten, sondern er soll Spaß machen. Das müssen wir als Verein einfach weiter hinbekommen.“

Das dürfte nicht nur die Essener Triathleten freuen, sondern auch Ian Förster vom Gastgeber, der schnellster Bambini-Junge wurde.

Andreas Nohlen

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2013-12-08 15:36
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