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Fußball-Oberliga

Einstiger Aufstiegskrimi nun als Kellerduell

26.10.2012 | 18:15 Uhr
Einstiger Aufstiegskrimi nun als Kellerduell
Nur zehn Treffer in zehn Spielen: Die Offensiv-Abteilung mit Marek Klimczok und Nassirou-Ouro Akpo ist im Kellerduell gegen SuS Neuenkirchen gefordert. In der Abwehr hofft der Coach auf Neuzugang Samed Basol.Foto: Rainer Raffalski

Schermbeck. Der Gegner weckt Erinnerungen – positiver Art. „Das war damals eine super Zeit, da war der SVS oben auf“, erzählt Martin Stroetzel. In seinem dritten Jahr als Trainer des damaligen Fußball-Landesligisten SV Schermbeck feierte er im Frühjahr 2001 vor mehr als 2000 Zuschauern am Waldsportplatz den Last-Minute-Aufstieg durch einen Treffer von Andreas Rosenberger gegen den SuS Neuenkirchen.

Am Sonntag (15 Uhr) sehen sich die Kontrahenten wieder, erneut auf der SVS-Anlage. Diesmal jedoch in der Oberliga Westfalen, als Kellerduell schlechthin. Der SVS ist Tabellenvorletzter, der sieglose Gast Schlusslicht.

Allein in der Saison 2006/07 standen sich die beiden Kontrahenten als Verbandsligisten noch einmal nach dem Aufstiegskrimi gegenüber. Damals reichte es für die Schermbecker im Heimspiel zu einem 2:0-Sieg. Ein Resultat, mit dem Martin Stroetzel am Sonntag sicherlich sehr gut leben könnte. Nur: Wer sorgt für die zwei Schermbecker Tore?

Youngster Alexander Frost kann nach seiner Zwangspause in Erndtebrück (0:3) wegen Knorpelproblemen im Fußgelenk wieder eingeplant werden. „Er wird auch spielen“, verrät der SVS-Trainer. Allerdings sieht der 47-Jährige ihn nicht als den typischen „Knipser“ an, der könnte Nassirou Ouro-Akpo sein. „Aber Akpo ist einfach nicht bei 100 Prozent“, sagt sein Coach. In Erndtebrück kam er erst nach 69 Minuten ins Spiel, Stroetzel hatte der Notlösung Florian Gerding in vorderster Linie vertraut. Aber ohne durchschlagenden Erfolg. „Zu Hause gegen Neuenkirchen werden wir den offensiveren Weg suchen“, kündigt der Trainer an.

Die Defensive, auch nicht besonders sattelfest, soll mit Samed Basol auf der rechten Seite der Kette mehr Stabilität und Sicherheit erhalten. Basols Pendant auf der linken Außenbahn, Max Bönighausen, trainierte Donnerstag erstmals nach seiner Entzündung im Knie wieder mit. Ob es schon zu einem Einsatz reicht, entscheidet sich kurzfristig. Weiterhin verzichten muss der SV Schermbeck auf Pascal Kurz, Julian Stöhr und Hamudi Baydoun.

Ralf Pollmann

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2012-10-26 18:15
Wesel Hamminkeln Schermbeck