Drei Heimspiele in Folge in der „Fremde“ in Mehrhoog

Fabian Hoffmann und die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg tragen ihre kommenden drei Partien allesamt in der Hogenbuschhalle aus.
Fabian Hoffmann und die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg tragen ihre kommenden drei Partien allesamt in der Hogenbuschhalle aus.
Foto: WAZ FotoPool

Am Niederrhein..  Der Spielplan ist ungewöhnlich. In den nächsten drei Bezirksliga-Partien genießt die Handballspielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg Heimrecht. „Das ist prinzipiell gut“, sagt Coach Martin Weber. Doch dieser Fall ist speziell. Denn die drei jetzt anstehenden Heimpartien des Tabellenführers der Bezirksliga wurden alle in der Mehrhooger Hogenbuschhalle angesetzt. Wir trainieren nie in der Halle und spielen dort auch nur ganz selten“, erläutert Weber. „Da kann man sicherlich nicht von einem großen Heimvorteil sprechen.“

Auftakt der Heimspielserie in der „Fremde“ ist am Sonntag um 17.15 Uhr gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld. Es folgen die Duelle gegen BW Dingden und den SV Schermbeck. Der Trainer der Vereinigten erwartet ein „knallhartes Spiel gegen einen guten Gegner“. Die Gäste sind nämlich durchaus mit Ambitionen in die Saison gestartet.

Doch als aktuell Viertplatzierter dürfte nach einer Niederlage gegen die HSG der Aufstiegszug für Friedrichsfeld endgültig abgefahren sein. Nichtsdestotrotz warnt Weber vor allem vor Rückraumspieler Nico Möhle, der über Oberliga-Erfahrung verfügt, und Philipp Müngersdorf. Der Linkshänder stammt aus der Jugend von Tusem Essen.

Kader ist komplett

Beim bisher noch ungeschlagenen Spitzenreiter sieht es personell gut aus, denn bis jetzt gibt es keine Absagen. Allerdings wird in der Rückrunde der dritte Torhüter Daniel Kniest aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen und nur noch in einer absoluten Notsituation einspringen.

Große Not gab es im bisherigen Saisonverlauf nicht, was durch den ersten Tabellenplatz eindrucksvoll untermauert wird. Dass der Siebte der Vorsaison mit dem nahezu indentischen Kader nun Spitzenreiter ist, komme nicht von ungefähr, meint Weber, der exemplarisch Markus Fischer nennt, der in der Vorsaison nur wenig Spielzeit bekam und nun 60 Minuten in der Verteidigung ackert.

Trainingsspiel gegen HSG Wesel

Die Thematik mit den drei Heimpartien in der Fremde weitet sich morgen im Übrigen noch weiter aus. Denn auch das Abschlusstraining wird nicht auf gewohntem Terrain stattfinden. Eher zufällig erfuhren die Handballer in dieser Woche, dass die Turnhalle der Verbundschule in Isselburg durch das Jugendfußballturnier der Anholter Westfalia belegt ist. Daraufhin wurde eifrig an einer Lösung gearbeitet. Zur HSG Wesel besteht glücklicherweise ein kurzer Draht. Der Spielplan war zudem ein Vorteil, da der Verbandsligist am kommenden Wochenende spielfrei hat.

Der Weseler Trainer Sven Esser bot daraufhin an, dass die beiden Teams in Wesel zunächst individuell für sich trainieren und am Ende noch ein Trainingsspiel gegeneinander bestreiten werden.