Der SVS trifft diesmal das Tor und siegt klar

Schermbeck..  Rene Hoffmeister erkannte nur einen einzigen, dafür aber gravierenden Unterschied zum vergangenen 18:21 seiner Bezirksliga-Handballer des SV Schermbeck gegen Dinslaken. „Wir haben diesmal das Tor getroffen“, sagte der Trainer nach dem 27:22 (13:11)-Auswärtssieg beim TV Jahn Hiesfeld III. Vor allem in der entscheidenden Endphase der Partie hatte der SVS seine Chancen konsequent genutzt.

Bis zum 17:16 in der Mitte der zweiten Halbzeit war es ein umkämpftes Duell gewesen, doch dann schlossen die Gäste einen Angriff nach dem anderen direkt und erfolgreich ab. „Durch Tempogegenstöße und die schnelle Mitte haben wir dem Gegner den Zahn gezogen“, analysierte Hoffmeister, der seine „grundsolide Abwehr“ und den „guten Torwart“ Lars Potthast lobte.

Der Erfolg – der vierte aus den vergangenen sechs Spielen - sei Ausdruck des gewachsenen Selbstvertrauens, meinte der Coach. „Wenn wir den Kopf einschalten, dann traue ich meiner Mannschaft eine Menge zu.“ Der SVS ist zwar nur Achter, doch der Rückstand auf Platz zwei beträgt gerade einmal drei Zähler. „Die wollen wir noch aufholen“, kündigte Hoffmeister an.