Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Tennis

Das „Wunder von Hamminkeln“ bleibt für die HTC-Damen aus

01.07.2012 | 15:18 Uhr
Das „Wunder von Hamminkeln“ bleibt für die HTC-Damen aus
Michelle van Doren und die Hamminkelner Damen steigen trotz eines 9:0-Sieges gegen Odenkirchen wieder aus der 1. Verbandsliga ab. Foto: Emde

Hamminkeln. In der Tabelle des Tennis-Verbandes Niederrhein stehen sie noch auf Platz sechs, doch das wird sich nach einer Prüfung wohl heute ändern. Trotz eines 9:0-Sieges zu Hause gegen den Odenkirchener TV werden die Damen des Hamminkelner TC aus der 1. Verbandsliga wieder absteigen. „Wir gehen jedenfalls davon aus. Denn in den Statuten steht ja, dass bei Matchgleichheit der direkte Vergleich und nicht die Sätze zählen“, erläutert Spielerin Rebecca Bröcheler.

Und diesen direkten Vergleich hat der HTC gegen den TC Kaiserswerth mit 3:6 verloren. Die Kaiserswertherinnen holten ihren letzten benötigten Matchpunkt beim 1:8 gegen den deutlich überlegenen Meister Gladbacher HTC verletzungsbedingt in einem Doppel kampflos. „Zwischenzeitlich hatten wir wirklich an das Wunder von Hamminkeln geglaubt. Aber wenn man dann so etwas hört, ärgert man sich schon“, so Bröcheler. „Jetzt geht der Fahrstuhl trotz drei gewonnener Spiele wieder nach unten.“

Gegen Odenkirchen punkteten Michelle van Doren (6:2, 6:4), Rebecca Bröcheler (6:2, 6:2), Kimberly Loo (6:2, 2:6, 7:6), Felicia van Schwaamen (6:1, 6:3) und Carolin Apitz (6:3, 6:1). Dorothee Albri und die Doppel mussten nicht mehr antreten.

Andreas Nohlen

Empfehlen
Themenseiten

HTC

Lesen Sie auch
Kommentare
Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6827839/create

Fotos und Videos
Halbmarathon
Bildgalerie
Volkslauf
GSV Moers - PSV Wesel
Bildgalerie
Landesliga
Fußball Landesliga
Bildgalerie
Fußball
Aus dem Ressort
PSV-Trainer warnt: „Das wird sauschwer!“
Fußball-Landesliga
An Pfingstmontag kann der PSV Lackhausen einen weiteren großen Schritt in Richtung Fußball-Oberliga tätigen. Nach fünf Siegen in Serie empfängt der Spitzenreiter der Landesliga um 15 Uhr die zuletzt sehr erfolgreich um den Klassenerhalt kämpfende Viktoria aus Buchholz (9./34).
SVS und Wattenscheid spüren den heißen Atem
Fußball-Oberliga
Die einen besitzen ein Polster von zwei Zählern, bei den anderen sind es drei Punkte. Die Konkurrenz sitzt also beiden Fußball-Oberligisten im Nacken. „Ich glaube, dass die aber mehr Druck haben als wir“, vermutet Holger Aden, Trainer des SV Schermbeck.