Das ultimative Lokalderby steigt in Dingden

Rudi Graef (l.), Benedikt Klump (r.) und die Grün-Weißen aus Lankern treffen am Sonntag auf Sebastian Klein-Schmeink und die gastgebenden Blau-Weißen aus Dingden im Derby.
Rudi Graef (l.), Benedikt Klump (r.) und die Grün-Weißen aus Lankern treffen am Sonntag auf Sebastian Klein-Schmeink und die gastgebenden Blau-Weißen aus Dingden im Derby.
Foto: WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Die Fußball-Kreisliga A startet in ihre Rückrunde. Dabei steht direkt das Lokalderby zwischen BW Dingden und GW Lankern auf dem Programm.

Hamminkeln..  Ob es wieder knapp 400 Zuschauer werden, hängt sicherlich auch von der Witterung ab. Fakt ist, dass der Kunstrasen den Anpfiff garantiert, wenn der SV BW Dingden (9. Platz/20 Punkte) zum Start der Rückrunde in der Fußball-Kreisliga A am Sonntag (15 Uhr) den Nachbarn GW Lankern (3./35) zum ewig jungen Derby bittet.

„Eine gesunde Rivalität, die aber nicht ausartet – so soll es auch am Sonntag sein“, sagt der Dingdener Trainer Dirk Juch mit Blick auf das Wiedersehen. Im Hinspiel der Bezirksliga-Absteiger hatten die neu formierten Blau-Weißen die Lankerner mit einer 2:0-Führung kalt erwischt, mussten sich am Ende aber mit einem 2:2 begnügen.

„Lankern hat seine Bezirksliga-Mannschaft damals zusammenhalten können, war eingespielt und hat sicherlich auch noch andere Ambitionen als wir“, so Juch. Sein Team sei jetzt aber auch sechs Monate weiter. „Vielleicht sind wir von der Tabelle her der Außenseiter. Aber wir spielen zu Hause und wollen gewinnen.“ Bei diesem Vorhaben nicht mitwirken können die angeschlagenen Rene Schmitz und weiterhin Philipp Klein-Schmeink, Torschütze zum 1:0 im Hinspiel.

„Schlechter als vergangenes Jahr können wir dort nicht aussehen“, erinnert sich GWL-Trainer Uli Kley-Steverding an den letzten Lankerner Auftritt am Mumbecker Bach. Mit einem 0:3 waren die Grün-Weißen zu Bezirksliga-Zeiten gut bedient. Doch nach einer Hinrunde mit 35 Punkten aus 16 Spielen dürfte die Brust des „kleinen“ Nachbarn recht breit sein.

„Respekt habe ich vor jedem Gegner und Dingden hat schließlich in der Hinrunde auch nur viermal verloren“, stellt Kley-Steverding fest. „Im Hinspiel hat jeder eine Hälfte dominiert, von daher ging das Ergebnis in Ordnung. Und Dingden wird nicht schlechter geworden sein als damals.“

Anders als zu reinen Rasen-Zeiten kommen die Gäste auch mit einer ordentlichen Vorbereitung aus den Startlöchern. „In diesem Spiel ist es kein Vorteil, da Dingden ja auch einen Kunstrasen hat. Aber insgesamt ist es schon ein riesen Unterschied, wenn alle Einheiten und Testspiele stattfinden können und die Spieler motiviert zum Training kommen“, sagt Kley-Steverding. Motiviert, aber urlaubsbedingt verhindert sind bei den Gästen Jan-Bernd Blomen, Bernd Manigk und Stammkeeper Dennis Wanders. Somit kommt Sebastian Busse zu seinem zweiten A-Liga-Einsatz. „Er hat das in der Vorbereitung schon gut gemacht, da sehe ich kein Problem“, spricht Kley-Steverding dem Ersatzmann das Vertrauen aus.

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SV Brünen (10./20) - TuB Bocholt II (17./7): „Das ist ein enorm wichtiges Spiel“, betont Brünens Coach Steffen Herden gleich mehrfach in seiner Vorschau auf die Partie gegen das Schlusslicht. „Ich denke nicht, dass es so leicht wird wie beim 4:0 im Hinspiel, wo einige TuB-Spieler neben sich standen“, meint Herden. Für den Gegner sei es ein Neustart und die Chance, mit einer Serie noch da unten rauszukommen. „Aber gerade zu Hause müssen wir Mannschaften, die unter uns stehen, schlagen!“

Personell sieht es bei den Platzherren nicht rosig aus. Neben Marcel Dahm (Heimat-Wochenende) und dem verletzten Christian Purps drohen auch noch Marcel Kirsch, Thomas Heinze (Erkältung) und Lukas Lenkeit (Bänderdehnung) eine unfreiwillige Pause. „Das wären alles Leute für die Startelf. Ich hoffe, dass nicht alle ausfallen“, so Steffen Herden.