Christian Pannen: Mehr füreinander spielen
10.02.2012 | 17:40 Uhr 2012-02-10T17:40:00+0100
Wesel.Bei der Reserve des Oberligisten TV Jahn Hiesfeld (9. Platz/14:16 Punkte) müssen die Handballer der HSG Wesel (26:4), ihres Zeichens Spitzenreiter der Landesliga, am Sonntag antreten. Anwurf in der Hans-Efing-Sporthalle ist um 13.45 Uhr.
„Das Hinspiel war eine Glanzleistung von uns. Da hat bei uns wirklich alles gepasst und bei denen fast nichts“, erinnert sich HSG-Spielertrainer Christian Pannen gerne an den 32:16-Kantersieg. „Die waren nachher allerdings ganz schön angesäuert und werden sich mit Sicherheit nicht mehr so emotionslos geschlagen geben wie auch manch andere Mannschaft in der Liga.“
Gründe, überheblich dort aufzutreten, haben die Weseler nach ihrem 31:25-Sieg zuletzt gegen Schlusslicht Adler Bottrop auch absolut keine. Letztlich war es die Schwäche des alternativlosen Gegners, die den Erfolg trotz eines Rückstandes nach der Pause am Ende hatte so deutlich ausfallen lassen.
„Dass wir in der Defensive so einfach auseinander zu nehmen sind, war wirklich eine Frechheit“, so Pannen, dem auch die behäbige und oft unschlüssige Offensive gegen Bottrop Kopfschmerzen bereitete. „Sie haben die Spielzüge gut angesagt und angefangen. Aber wenn es dann zum Abschluss kommen soll, liegt die Last nur noch auf den Schultern von zwei oder drei Leuten.“
Pannen fehlt das Zusammenspiel und das Vorbereiten, auf das er im Training verstärkt Wert gelegt hat. „In manchen Combos glauben manche Leute, plötzlich alles alleine machen zu müssen“, so Pannen. „Es ist gut, wenn die Leute die Initiative ergreifen. Trotzdem müssen wir mehr füreinander spielen.“
Bei den „Veilchen“, die mit vier Punkteteilungen die Remis-Könige der Liga sind, können die Weseler in Bestbesetzung antreten. Allerdings dürfte Christoph Heffels nach seiner Fingerverletzung noch einmal geschont werden.
Hoffnung auf einen Ausrutscher des Verfolgers HSG RW Oberhausen dürfen sich die Hansestädter auch machen. Der punktgleiche Tabellenzweite empfängt die Reserve des OSC Rheinhausen, gegen die Oberhausen im Hinspiel nicht über ein 31:31-Unentschieden hinaus gekommen war.
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