BW Dingden unterstreicht beim 3:0 positive Entwicklung

Grund zum Jubeln hatten Mareen Terwege (l.), Jule Kommescher und die BWD-Damen gegen Langenfeld.
Grund zum Jubeln hatten Mareen Terwege (l.), Jule Kommescher und die BWD-Damen gegen Langenfeld.
Foto: NRZ

Hamminkeln..  Die Revanche ist geglückt - und zwar sehr beeindruckend. Mit 3:0 (25:19, 26:24, 25:23) gewannen die Volleyball-Damen des SV BW Dingden ihr Heimspiel in der Dritten Liga West gegen die SG Langenfeld und drehten damit das Resultat aus dem Hinspiel um. „Und das war absolut verdient“, lobte BWD-Trainer Olaf Betting seine Schützlinge.

Aus seinem „starken Kollektiv“ wollte der Coach eigentlich niemanden hervorheben, ließ sich dann aber doch zu Sonderloben hinreißen: „Vera Koopmann in der Mitte und Maike Schmitz über Außen waren schon sehr stark. Zudem hat Jugendspielerin Eva Schmitz ein sehr gutes Spiel gemacht und deshalb auch durchgespielt.“

Auf die Frage, was seine Mannschaft denn besser gemacht habe als beim 0:3 im Hinspiel, antwortete Betting: „Wir haben eigentlich alles besser gemacht. Aufschlag und Annahme sind auch in der Klasse das A und O. Diesbezüglich haben wir einen riesen Sprung gemacht und sind Welten vom Saisonbeginn entfernt“, so der Coach. „Mittlerweile haben wir auch viel mehr Kontinuität in unserem Spiel.“

Eine brenzlige Phase hatten die Gastgeberinnen zu überstehen, mussten beim Stande von 23:24 im zweiten Durchgang einen Satzball abwehren. Auch der dritte Satz war insgesamt recht eng. „Aber da hatte ich nie das Gefühl, dass wir den Satz verlieren würden. Unser Spiel war schon sehr stabil“, lobte Olaf Betting die Blau-Weißen, die bei ihrem Vorhaben, jeden Gegner einmal zu schlagen, hinter Langenfeld nun einen Haken machen können. „Ok, mit Sorpesee können wir das nicht mehr schaffen. Das scheint wirklich unser Angstgegner zu sein. Aber ansonsten fehlt uns nur noch Cloppenburg.“

In dieser Form könnte es für die Dingdenerinnen zu einem „Showdown“ am letzten Spieltag um den zweiten Rang in Bremen kommen. Dass man sich in dem Volleyballdorf mit der Zweiten Liga beschäftigt zeigt der Umstand, dass BWD einen Antrag auf Vorlizenzierung gestellt hat. „Das ist keine definitive Zusage für den Fall, dass wir es sportlich schaffen. Aber wir wollen uns alle Türen offen halten“, erläuterte Olaf Betting. In Workshops werden die Antragsteller von der Volleyball-Bundesliga auf dem Weg zur Lizenz betreut.

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