BW Dingden steht vor zwei richtungsweisenden Heimspielen

Skeptisch blicken mussten sie zuletzt wahrlich nicht: Dingdens Co-Trainer Carsten Schmeink (links) und Coach Olaf Betting.
Skeptisch blicken mussten sie zuletzt wahrlich nicht: Dingdens Co-Trainer Carsten Schmeink (links) und Coach Olaf Betting.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
Die Ausgangslage ist recht eindeutig: Als Tabellenvierter empfangen die Drittliga-Volleyballerinnen von BW Dingden am Samstag das Schlusslicht aus Olpe.

Hamminkeln..  In die Favoritenrolle lässt er sich nicht so gerne drängen. Da verweist Olaf Betting lieber auf die Ausgeglichenheit der Liga. „Wir sind gut drauf, aber ich bin trotzdem vorsichtig. Schließlich gibt es kein Team in der 3. Liga, das von vornherein chancenlos ist“, sagt der Trainer der Volleyballerinnen von BW Dingden. Für das Heimspiel am Samstag (20 Uhr, Sporthalle Höingsweg) sind von der Tabellenkonstellation her die Rollen aber klar verteilt. Schließlich erwartet der Vierte (17 Punkte) mit dem VC SFG Olpe das Schlusslicht der Liga (10).

Der Aufsteiger aus Dingden hat zuletzt mit den Siegen in Bremen und Hannover jede Menge Selbstvertrauen getankt. Ein Test am Donnerstagabend gegen den Zweitligisten Skurios Volleys Borken könnte den Blau-Weißen noch einen zusätzlichen Schub eingebracht haben. „Das war richtig gut“, lobt Betting. Mit 3:1 verwies BWD das klassenhöhere Team in die Schranken. Dabei stand eigentlich sogar ein 3:0-Erfolg, doch die beiden Kontrahenten einigten sich darauf, auch noch einen vierten Durchgang zu absolvieren. Erst den gewann der Zweitligist.

Für die Dingdenerinnen also ein optimaler Einstieg in die zwei nun aufeinanderfolgenden Heimspiele, die „definitiv sehr richtungsweisend sein können“, wie es der Trainer formuliert. Nach dem Auftritt des Letzten gastiert eine Woche später der Tabellensiebte VC Nienburg in Dingden. Zwei Siege liegen da durchaus im Bereich des Möglichen. „Sollten wir die zwei Spiele gewinnen, dann können wir über alles diskutieren“, sagt Olaf Betting mit dem Verweis darauf, dass „wir nur einen Punkt vom Tabellenzweiten entfernt sind“. Ob es für diesen ein Relegationsspiel geben wird, hängt aber von der Entwicklung in den höheren Klassen ab.

Gegen Olpe kann der Neuling erneut zwölf Spielerinnen aufbieten. Simone Weidemann fällt weiterhin mit Rückenbeschwerden aus. Die angeschlagene Nadine Heynck stünde der „Zweiten“ zur Verfügung, Pauline Kappmeyer gehört diesmal nicht dem Kader an. Dies gilt auch für Andrea Harbring, die im Test gegen Borken mitmischte. „Ich möchte sie noch ein wenig schonen“, verrät Betting. Denn das Talent hat die Reizung im Knie noch nicht ganz überstanden.