BW Dingden hat mit Langenfeld noch eine 0:3-Rechnung offen

Auf Trainer Olaf Betting und Vera Koopmann wartet an diesem Wochenende ein volles Programm mit voraussichtlich drei Spielen.
Auf Trainer Olaf Betting und Vera Koopmann wartet an diesem Wochenende ein volles Programm mit voraussichtlich drei Spielen.
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Was wir bereits wissen
Erst das Meisterschaftsspiel gegen Langenfeld, dann die Pokalrunde auf Bezirksebene: Die Drittliga-Volleyballerinnen von BW Dingden sind stark gefordert.

Hamminkeln..  Drei Spiele an zwei Tagen, das Programm der Drittliga-Volleyballerinnen von BW Dingden ist schon recht ambitioniert. Erst steht am Samstag (20 Uhr) in eigener Halle das Meisterschaftsspiel gegen die SG Langenfeld an, dann geht es am Sonntag nach Dormagen. In der ersten Runde des Bezirkspokals wartet ab 14 Uhr zunächst der Verbandsligist DT Ronsdorf, bei einem Erfolg ist anschließend der Sieger aus TSV Bayer Dormagen II/VC Essen-Borbeck II der nächste Kontrahent der Dingdener Blau-Weißen. Bei einem erfolgreichen Abschneiden folgt die zweite Runde am 8. März.

„Wenn wir ein bisschen Glück haben und richtig weit kommen, dann besteht die Chance, auch mal auf einen Zweit- oder Erstligisten zu treffen“, sagt Olaf Betting. Doch Priorität besitzt an diesem Wochenende beim BWD-Trainer die Meisterschaftspartie, das Spiel eins nach der Niederlage im Gipfeltreffen beim RC Sorpesee. Beim Training am Montag wurde das 1:3 noch einmal kurz aufgearbeitet. „Dass wir verloren haben, lag nicht an uns, sondern an der starken Leistung von Sorpesee. Das Thema ist durch und wird keine bleibenden Schäden hinterlassen“, erläutert Betting.

Dagegen denkt der Coach höchst ungern an das Hinspiel in Langenfeld zurück. Eine von bisher zwei 0:3-Schlappen in den 13 Spielen kassierte der Neuling eben in Langenfeld, die andere gegen Sorpesee. „Da hatten wir überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekommen, das war einfach schlecht“, erinnert sich Olaf Betting. Acht Zähler und vier Plätze trennen derzeit den Tabellendritten aus Dingden von seinem Gegner am Samstag. „Für mich ist Langenfeld aber stärker, als es deren Tabellenrang aussagt“, meint der blau-weiße Übungsleiter. Mit der Leistung wie in Sorpesee sollte wenigstens einer oder zwei Zähler herausspringen. „Ein 3:0 oder 3:1 wage ich nicht vorherzusagen.“ Allein die angeschlagenen Nadine Heynck und Simone Weidemann fehlen.

In Sachen nächster Saison sollen bald Gespräche geführt werden. Bis Ende Februar hofft Betting auf Klärung, wer bleibt. „Dann wollen wir wissen, wie der Kader aussieht und wo es lang geht“, sagt Betting. So ist auch die Zukunft von Co-Trainer Carsten Schmeink noch offen.