BW Dingden freut sich auf das Gipfeltreffen

Das Gipfeltreffen für (von links) Katrin Kappmeyer, Simone Heynck, die noch leicht angeschlagen ist, Kathrin Pasel und BW Dingden steigt am Samstag beim RC Sorpesee.
Das Gipfeltreffen für (von links) Katrin Kappmeyer, Simone Heynck, die noch leicht angeschlagen ist, Kathrin Pasel und BW Dingden steigt am Samstag beim RC Sorpesee.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Die Gewöhnung an die neue Klasse hat bestens funktioniert: Die Aufsteiger BW Dingden und RC Sorpesee bestreiten in Sorpesee das Gipfeltreffen der 3. Volleyball-Liga.

Hamminkeln..  Es ist ein Gipfeltreffen, das zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt zu erwarten war. Am zwölften von 18 Spieltagen der 3. Liga empfängt der Tabellenführer RC Sorpesee am Samstag (18 Uhr) mit den Volleyballerinnen von BW Dingden seinen direkten Verfolger. Eine Partie, die in der Konstellation schon eine Ausnahmestellung einnimmt: Denn es ist auch das Duell zweier Aufsteiger.

Sorpesee war letztes Jahr souverän durch die Regionalliga marschiert, die Dingdenerinnen hatten bekanntlich vom Verzicht des ASV Senden profitiert und als Tabellendritter den Aufstieg in einer Relegationsrunde perfekt gemacht. Nun fällt das Aufeinandertreffen wieder in die Kategorie Spitzenspiel, allerdings eine Klasse höher. „Spielerischen scheinen dies auch wirklich die beiden stärksten Mannschaften zu sein“, sagt Dingdens Trainer Olaf Betting. Dabei verweist er allerdings auf die Problematik, dass seine junge Truppe schon mal die Konstanz vermissen lässt.

In den letzten vier siegreichen Spielen, die dreimal 3:0 und einmal 3:1 endeten, konnte davon jedoch nicht die Rede sein. „Deshalb schiebt uns Sorpesee auch ein bisschen die Favoritenrolle zu“, weiß der BWD-Coach. Zumal die Gastgeberinnen zuletzt beim Schlusslicht VC SFG Olpe auch nur zu einem 3:2-Erfolg kamen und damit einen Zähler einbüßten. „Aber da stand Olpe auch der komplette Kader zur Verfügung“, so Betting.

Relegationsrunde zur 2. Bundesliga findet statt

Deshalb ist dieses Ergebnis für ihn kein Maßstab. „Ich denke, das wird ein Duell auf Augenhöhe. In dem Spiel kann alles passieren“, meint der Dingdener Übungsleiter. In der Hinrunde hatten die Blau-Weißen mit 0:3 den Kürzeren gezogen, damals fehlte Katrin Kappmeyer wegen eines Bänderrisses und zwei Sätze endeten richtig knapp – jeweils mit 23:25. Diesmal ist Olaf Betting „verhalten optimistisch“, auch wenn er bisher in allen drei Partien gegen Sorpesee als Trainer Niederlagen bezog.

Sollte seinem Team die Revanche geling, dann „kann man noch weiter nach oben gucken“, sagt Betting. Sieben Zähler beträgt derzeit der Rückstand auf Sorpesee, allerdings weisen die Dingdenerinnen einen Lauf auf und auch Rang zwei könnte ja für die 2. Bundesliga reichen (siehe Box). Mit den Spielerinnen ist über die nächst höhere Klasse noch nicht gesprochen worden. Aufgrund des immensen Aufwandes sei dies „ein sehr heikles Thema“. Dies soll aber auch bald behandelt werden.

Leicht angeschlagen sind auf BWD-Seite Simone Heynck und Patricia Langhoff, die sich mit Erkältung beziehungsweise Magen- und Darm-Virus herumschlagen. „Beide sind aber auf dem Weg der Besserung“, so Olaf Betting.