BW Dingden eilt in Rekordzeit zum Heimsieg

Die Volleyballerinnen von BW Dingden haben einen Lauf: Gegen das Schlusslicht aus Olpe feierten Katrin Kappmeyer & Co. einen sicheren 3:0-Sieg und benötigten dafür gerade mal 54 Minuten reine Spielzeit.
Die Volleyballerinnen von BW Dingden haben einen Lauf: Gegen das Schlusslicht aus Olpe feierten Katrin Kappmeyer & Co. einen sicheren 3:0-Sieg und benötigten dafür gerade mal 54 Minuten reine Spielzeit.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Die Drittliga-Volleyballerinnen von BW Dingden machten kurzen Prozess: In 54 Minuten fertigten sie VC SFG Olpe mit 3:0 ab.

Hamminkeln..  Die Drittliga-Volleyballerinnen von BW Dingden haben ihren Lauf fortgesetzt. Gegen das Schlusslicht VC SFG Olpe wurde der Aufsteiger seiner Favoritenrolle gerecht und fertigte den Gast in der Dingdener Rekordzeit von 54 Minuten mit 3:0 (25:13, 25:19, 25:7) ab. „Zu 13 und zu sieben, das ist schon eine Hausnummer und in der 3. Liga krass“, stellte Trainer Olaf Betting nach dem dritten Sieg in Serie und dem Sprung auf Tabellenplatz drei zufrieden fest.

Dabei hatte der Aufsteiger auch ein wenig von der personell angespannten Lage des Olper Kontrahenten profitiert. „Die waren nur mit neun Spielerinnen da und mussten ihre beste Angreiferin als Zuspielerin einsetzen“, erzählte Olaf Betting. Allerdings erinnerte er daran, dass seine Truppe im Hinspiel gegen Olpe in Bestbesetzung auch einen 3:0-Sieg eingefahren hatte. Damals brachte es Olpe auf immerhin 56 Ballgewinne, diesmal auf gerade mal 39.

Von Beginn an dominierten die Dingdenerinnen in eigener Halle, zogen im erste Satz schnell auf 9:2 davon. Und das Team ließ trotz klarer Überlegenheit nicht nach. „Wir haben das Spiel vernünftig durchgezogen und uns nicht einlullen lassen“, konstatierte Betting erfreut. In der Annahme sicher und in den Aufschlägen druckvoll, sammelte BWD die Punkte fast nach Belieben. Auch zum Teil spektakuläre Zähler gelangen den Blau-Weißen. „Das war schon gut anzusehen“, so der Coach, der recht selten korrigierend eingreifen musste.

Noch eine Rechnung offen

Im zweiten Durchgang war es einmal so, als Olpe bis auf 12:15 herankam. Olaf Betting wechselte Kathrin Pasel für Inga van Gemmeren sowie Mareen Terwege für Katrin Kappmeyer ein. „Dies führt dann auch zu keinem Bruch in unserem Spiel“, freute sich der Trainer. Ganz im Gegenteil: Die Gastgeberinnen zogen auf 22:13 davon und holten sich auch diesen Satz. Der dritte Durchgang wurde dann im Eiltempo erledigt. „Da war Olpe aber auch demoralisiert“, sagte Olaf Betting. Schnell hieß es 9:0 und dann 14:1, das 3:0 war nur noch Formsache. „Wir haben schon eine recht gute Leistung gezeigt.“

Nach elf von 18 Saisonspielen auf Platz drei, nur einen Zähler hinter dem Tabellenzweiten aus Bremen – eine Bilanz, die Olaf Betting vor der Saison als „sehr unrealistisch“ eingeschätzt hätte. Allerdings habe er schon damit gerechnet, eher im oberen Drittel zu stehen. „Dies aber nur, wenn es keine Verletzungsprobleme gibt.“ Bis auf Katrin Kappmeyer (Bänderriss) blieb BWD bisher von diesen Sorgen auch weitgehend verschont. Am kommenden Samstag steht mit der Partie gegen den VC Nienburg ein weiteres Heimspiel auf dem Programm. Sollte es dann zum vierten Sieg in Folge reichen, würde Olaf Betting auch ein neues Ziel für den Rest der ersten Saison in der 3. Liga ausgeben. „Das wäre der zweite Platz, schließlich haben wir nur einen Punkt Rückstand“, so der Dingdener Trainer mit zufriedenem Blick auf die Tabelle.