BW Dingden arbeitet auf den Show-down hin

In welcher Liga Trainer Olaf Betting, hier mit Zuspielerin Inga van Gemmeren, in der kommenden Saison die Anweisungen gibt, ist derzeit völlig offen.
In welcher Liga Trainer Olaf Betting, hier mit Zuspielerin Inga van Gemmeren, in der kommenden Saison die Anweisungen gibt, ist derzeit völlig offen.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Noch vier Spiele bis zum Saisonende, Platz zwei weiter im Blick: Für die Volleyballerinnen von BW Dingden zeichnet sich einen spannender Drittliga-Endspurt ab, der Samstag in Bad Laer beginnt.

Hamminkeln..  Von Planungssicherheit kann keine Rede sein, bei den Verantwortlichen in der Volleyball-Abteilung von BW Dingden. Weiterhin 3. Liga oder doch der Durchmarsch in die 2. Bundesliga lautet die Frage – vier Spieltage vor dem Saisonende ist eine Antwort für den Tabellendritten noch lange nicht in Sicht. „Wenn alles so läuft, wie es sollte, dann gibt es am Saisonende ein Show-down gegen Bremen um Platz zwei“, sagt Olaf Betting, Trainer der Volleyballerinnen. Doch vorher warten auf die Blau-Weißen besonders mit dem SV Bad Laer und TV Cloppenburg noch zwei Kontrahenten, die den Dingdnerinnen gefährlich werden können. Dabei geht es am Samstag (19.30 Uhr) zum SV Bad Laer.

Sollte der Neuling aus Dingden im Endspurt auf Rang zwei klettern, so könnte das mit einer Hängepartie in Sachen Klassenzugehörigkeit bis Anfang Mai verbunden sein. Nach derzeitigem Stand bei der Vorlizenzierung bewirbt sich kein Team aus dem Norden. „Damit könnte Platz zwei direkt zum Aufstieg reichen“, sagt Betting. Allerdings gibt es dann noch zwei Fragen: Aus welchen Teilen Deutschlands kommen die Erstliga-Absteiger und nehmen alle ihr Startrecht wirklich wahr? Etliche Unbekannte, auf die BW Dingden keinen Einfluss nehmen kann.

Da sieht es bei der eigenen Platzierung anders aus. Vier Siege mit mindestens 3:1 in den ausstehenden vier Begegnungen, und Rang zwei wäre perfekt. Dass der Ehrgeiz bei den Spielerinnen vorhanden ist, sportlich das Optimale herauszuholen, dies stellten sie Rosenmontag unter Beweis. „Da habe ich mit zehn Mädels trainiert. Wenn wir den zweiten Rang angreifen wollen, dann müssen wir etwas tun“, erzählt Betting.

Schließlich zählt der um sechs Punkte und drei Plätze schlechter gestellte SV Bad Laer – allerdings auch noch mit einem Spiel im Rückstand – keine Laufkundschaft dar. In der Hinrunde gab es für BWD das bisher einzige 3:2 in dieser Saison. Da war der Gegner aber auch nur mit acht Aktiven angereist, die größeren Alternativen von der Bank aus gaben damals für Dingden den Ausschlag. „Das wird ein enges Spiel, aber im Moment sind wir ja ganz gut drauf“, meint Olaf Betting. Er muss Mareen Terwege aus beruflichen Gründen ersetzen, dafür rückt Pauline Kappmeyer in den Kader.

Dem hat der Trainer eine „Hausaufgabe“ mit auf den Weg gegeben. „Die Spielerinnen sollen sich bis Ende des Monats auch Gedanken über die 2. Bundesliga machen“, so Betting. Dann soll trotz der bis dahin wohl kaum entschiedenen Aufstiegsfrage die Meinung zur Klassenzugehörigkeit eingeholt werden. „Der Aufwand wäre nicht größer als in der 3. Liga“, meint Betting. Allerdings: „Bis zur Liga zwei ist es für uns noch ein ziemlich weiter Weg.“