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Bulut Aksoy soll beim SVS Ersoy ersetzen

05.06.2012 | 18:09 Uhr
Bulut Aksoy soll beim SVS Ersoy ersetzen
Der 24-jährige Bulut Aksoy, mit Marek Klimczok früher in Diensten des 1. FC Kleve, kommt vom FSV Duisburg zum SV Schermbeck. (Foto: Stephan Eickershoff)

Schermbeck. Der Kader für die neue Saison in der Fußball-Oberliga Westfalen nimmt Formen an. Mit Bulut Aksoy, der in dieser Saison bisher 13 Treffer für den Landesligisten FSV Duisburg erzielte, hat der SV Schermbeck Ersatz für Seyit Ersoy gefunden.

Außerdem wurde Mithat Aripek vom Niederrheinligisten TV Jahn Hiesfeld verpflichtet. „Das sieht nicht so übel aus. Es wird eine gestandene Elf mit Qualität und jungen Wilden dahinter“, lautet die erste Einschätzung von Trainer Martin Stroetzel.

Die „jungen Wilden“ sind Marvin Grunwald, Alexander Frost, Hamudi Baydoun, Lukas Drescher, Dennis Hubert, Benedikt Helling und Cantürk Mar aus der gerade in die Landesliga aufgestiegenen A-Jugend, die alle einen Einjahres-Vertrag unterzeichnet haben. Ihre Kontrakte ebenfalls für eine Spielzeit verlängert haben Florian Gerding und Donovan Sadek, während sich Marek Klimczok sogar für drei Jahre gebunden hat. Mit Fatlum Zaskoku und Andreas Altenbeck „ist alles geklärt, da fehlt nur aus terminlichen Gründen noch die Unterschrift“, versichert der Schermbecker Coach.

So beschränken sich die Hängepartien allein auf Max Bönighausen, Yves-Ntungi Lupitu, Tobias Urban und Nassirou Ouro-Akpo. „Bei Letzterem deutet einiges darauf hin, dass er auch bleibt“, meint Martin Stroetzel. Sollte dem so sein, besteht im Angriff auch kein zusätzlicher Bedarf mehr. „Dann brechen wir alle laufenden Gespräche ab“, sagt der SVS-Trainer.

Durch die bereits länger feststehenden Verpflichtungen von Tuncay Turgut und Pascal Kurz sowie nun von Bulut Aksoy und Mithat Aripek steht den sechs Abgängen (Matthias Müller, Leon Einhaus, Mirko Urban, Benedikt Jansen, Marvin Radüchel, Seyit Ersoy) nun ein Quartett gegenüber. Dabei ist der Kontakt zu Bulut Aksoy durch Marek Klimczok zustande gekommen. Beide kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten beim 1. FC Kleve. „In Kleve hatte er einen komplizierten Muskelbündelriss, hat jetzt aber ein Jahr in Duisburg durchgespielt und will wieder angreifen“, erläutert Stroetzel.

Wie Aksoy so steht auch Mithat Aripek mit 24 Jahren im besten Fußballer-Alter. „Er ist ein guter Techniker, der links und rechts in der Viererkette spielen kann“, charakterisiert Stroetzel den Neuzugang. Beide hätten „auch menschlich einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, ergänzt der 46-Jährige.

Für die Oberliga-Saison will Martin Stroetzel die Mannschaft auch anders ausrichten, sie soll mehr agieren denn reagieren. „Darauf arbeiten wir hinaus“, erklärt er. Schon der Umbruch im Winter sei „mit Blick auf die neue Saison geschehen“. Und in der wird der SVS häufiger auf Gegner treffen, die erst einmal abwarten werden.

Ralf Pollmann



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