Brünen erwartet Lankern, Dingden zu Gast in Rees

Die Blau-Weißen aus Dingden müssen heute nach Rees, während die Kicker des SV Brünen auf ihrer Asche GW Lankern empfangen.
Die Blau-Weißen aus Dingden müssen heute nach Rees, während die Kicker des SV Brünen auf ihrer Asche GW Lankern empfangen.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann

Hamminkeln..  Spielansetzungen und Ausfälle haben dafür gesorgt, dass der Aufsteiger SV Brünen (11. Platz/24 Punkte) die aktuellen „Top Five“ der Tabelle in der Fußball-Kreisliga A hintereinander als Gegner hat. Letzter Kontrahent dieses zweifelhaften Vergnügens ist der FC GW Lankern (4./45), der am Donnerstag um 19.30 Uhr seine Visitenkarte auf der ungeliebten Asche an der Bergstraße abgibt.

„Wir hätten mehr als einen Punkt aus diesen vier knappen Spielen holen können. Aber daran können wir jetzt nichts mehr ändern, sondern nur versuchen, gegen Lankern eine Überraschung gegen ein Team von oben zu landen“, so SVB-Trainer Steffen Herden, der sich endlich über mehr positive Nachrichten aus dem Personallager freut. Ben und Nils Hutmacher, Maurice Schnigge sowie Christian Purps sind wieder an Bord. Es fehlen weiterhin Marcel Dahm, Tim Stolzenburg und Marcel Kirsch, mit dem Herden beruflich bedingt nun gar nicht mehr rechnet. Aus dem selben Grund ist die pünktliche Anreise von Oliver Kottwitz vom Bodensee aus fraglich. „Wir haben mehr Alternativen. Zwar hätten die einige Zeit mehr im Training benötigt, um wieder voll drin zu sein, aber diese Zeit können wir ihnen momentan nicht geben“, so Herden, der dem Gegner eine „gute Raumaufteilung“ attestiert.

Kein Wunder: Die Lankerner sind seit Jahren eingespielt. Doch in Brünen drohen GWL-Trainer Uli Kley-Steverding erstmals zahlreiche Umstellungen. „Bislang sind wir davon verschont geblieben, aber diesmal drohen tatsächlich sechs Leute auszufallen.“

Mark Salemink (privat bedingt) und Bernd Manigk (Hexenschuss) fehlen garantiert. Aber auch bei den angeschlagenen Michael Hessling, Daniel Bott, Mark Schmitz und Marco Bott sieht es für Donnerstag nicht gut aus. Gerade das letzte Trio zählt in dieser Saison eigentlich zum festen Stammpersonal bei den Grün-Weißen.

„Wir werden sehen, was genau wir umstellen müssen. Aber ich hoffe, dass wir trotzdem schnell wieder in die Spur finden“, so Kley-Steverding, dessen Team zuletzt mit dem 1:2 gegen Biemenhorst die zweite Heimpleite in diesem Jahr kassierte und damit den Sprung auf die Aufstiegsplätze verpasste. Das umkämpfte Hinspiel gewannen die Lankerner mit 3:2.

SV Rees (14./18) - BW Dingden (8./31): „Wir haben Grund, selbstbewusst aufzutreten, aber nicht überheblich“, ermahnt BWD-Trainer Dirk Juch seine Kicker, die sich in der Wintervorbereitung jedoch scheinbar endgültig gefunden haben. Elf Zähler aus fünf Auftritten haben die Abstiegszone in weite Ferne rücken lassen. „Aber auch der Gegner hat nach seinem Trainerwechsel gerade zu Hause gute Ergebnisse erzielt und gepunktet“, erinnert Juch an die Reeser Erfolge zuletzt gegen Rheingold Emmerich (4:2) und den VfL Rhede II (5:0). Nach zehn Spieltagen zählten die Reeser drei mickrigen Pünktchen auf dem Konto, mittlerweile haben sie den ersten (definitiven) Abstiegsplatz verlassen. „Mit dem 4:1 im Hinspiel haben wir damals unseren ersten Saisonsieg gefeiert. Aber wie gesagt: Ich denke, dass wir auf einen anderen Gegner als damals treffen“, warnt Juch - trotz der eigenen Erfolgsserie.