„Blöde Fehler“ beim Debüt von Frank Brücker

Der Brüner Frank Brücker und API Largo bei seinem Premierenritt im Großen Preis von Gahlen.
Der Brüner Frank Brücker und API Largo bei seinem Premierenritt im Großen Preis von Gahlen.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Mit Frank Brücker und Vanessa Borgmann vom RFV Jagdfalke Brünen sowie Martin Sterzenbach vom Gahlener Veranstalter startete ein Trio hiesiger Klubs beim Großen Preis.

Schermbeck..  Frank Brücker machte sich auf den Weg – zusammen mit Größen wie Christian Ahlmann, Toni und Felix Haßmann sowie Denis Lynch. Die Besichtigung des Parcours für den Großen Preis von Gahlen stand an. „Ich bin schon etwas nervös“, sagte der Springreiter des RFV Jagdfalke Brünen, bevor er seine Debütrunde in Augenschein nahm. Sein Ziel: „Heil wieder rauskommen!“ Damit hatte der 26-Jährige ein wenig tiefgestapelt, denn trotz zweier Abwürfe mit API Largo schlug er sich bei seiner zweiten Drei-Sterne-Prüfung der Klasse S mehr als ordentlich.

„Das waren zwei blöde Fehler, die am Reiter lagen“, räumte Brücker nach seinem ersten Start beim Großen Preis von Gahlen ein. An zwei Oxern, den Sprüngen sechs und acht, habe er zunächst zu wenig Schwung genommen, dann zu viel Druck gegeben. „Aber es war einfach ein tolles Gefühl vor so einer Kulisse zu reiten“, erklärte der Brüner. Nun sei er auf dem Geschmack derart schwerer Prüfungen gekommen. „Klar, bei so einem klasse Pferd“, lobte er den 14-jährigen Wallach. Auch sein Trainer Klaus Beine zeigte sich hochzufrieden: „Frank hat einen guten Sprung nach vorne gemacht.“

Bei 14 der 15 Sprünge im aus zwölf Hindernissen bestehenden Parcours wackelte nicht eine Stange, doch Sprung Nummer zwei ließ den Traum vom Einzug ins Stechen für Brückers Klubkollegin Vanessa Borgmann mit Come to win früh platzen. „Das war ein blöder Fehler“, stellte die Amazone nach dem Großen Preis fest. Sie war die einzige von 40 Startern in dem S***-Springen mit Stechen, die diese Hürde nicht fehlerfrei gemeistert hatte. „Das war auch wirklich keine besondere Klippe.“

Dabei hatte ihr der gesamte Parcours gut gefallen. „Der war schön zu reiten.“ Als unbeteiligte Zuschauerin des Stechens kam bei der 22-Jährigen ein wenig Wehmut auf, als die ersten sechs der zehn Starter jeweils „abgeräumt“ hatten. „Gerade im Stechen läuft er immer zu großer Form auf“, so Borgmann. Gestern gönnte sie dem neunjährigen „Carlchen“ eine Pause, da er „so gut gesprungen ist“ und am kommenden Wochenende auch noch die Teilnahme am Turnier in Münster ansteht. Mit Caspar hatte Borgmann übrigens bei der Premiere des M**-Zeitspringens mit Joker gesiegt und ein Fahrrad gewonnen.

Auch Lokalmatador Martin Sterzenbach musste nach dem Normalumlauf in die Zuschauerrolle schlüpfen. Mit dem neunjährigen Hengst Balougraf leistete er sich ebenfalls einen Abwurf.