Blau-Weiß Dingden setzt die Verjüngungskur weiter fort

Rene Schmitz bringt es bis dato auf 17 Einsätze in der „Ersten“, wechselt im Sommer aber in die BWD-Reserve.
Rene Schmitz bringt es bis dato auf 17 Einsätze in der „Ersten“, wechselt im Sommer aber in die BWD-Reserve.
Foto: WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Drei Kicker aus der A-Jugend des 1. FC Bocholt wechseln zum A-Ligisten BW Dingden. Damit gehören zehn ehemalige A-Junioren zum Kader der neuen Saison.

Hamminkeln.. Weiter an seinem, allen Anschein nach sehr großen und vor allem jungen Kader für die kommende Spielzeit bastelt der Fußball-A-Ligist BW Dingden. Aus der eigenen A-Jugend der Blau-Weißen hat Trainer und Sportlicher Leiter Dirk Juch bereits sieben Namen für die „Erste“ auf dem Zettel. Keeper Johannes Buers, Timo Holtkamp, Tobias van Wahnem, Michael Leyking, Janek Joosten, Maximilian Himmelberg und Lynn Hörnemann dürfen sich bekanntlich berechtigte Hoffnungen auf den großen Sprung machen.

Von den A-Junioren des 1. FC Bocholt, derzeit mit fünf Zählern Abstand auf die Relegationsplätze Schlusslicht der Niederrheinliga, wechseln im Sommer zudem die Defensiv-Talente Nils Wenk und Robin de Ruiter sowie Mittelfeldmann Felix Ingenhorst an den Mumbecker Bach. „Ich kenne alle drei noch von meinem Intermezzo als Jugend-Koordinator beim FC, der Kontakt war nie ganz abgerissen“, erzählt Juch. Wenk wird als jüngerer Jahrgang sogar vorzeitig zum Senior erklärt, de Ruiter kommt ursprünglich aus Dingden. Alle drei gehören derzeit zum Stammpersonal des Bocholter Nachwuchses, für den die Zeichen gegen die starke Konkurrenz aus Essen, Oberhausen und Düsseldorf wohl wieder auf Leistungsklasse stehen.

Verlassen wird die Dingdener bekanntlich Julian Rathofer (TuB Bocholt). Carsten Bleise tritt kürzer und Rene Schmitz wird wie bereits Simon Wienand in die B-Liga-Reserve wechseln. Dazu stößt im Sommer Routinier Armen Awanesjan (SC Bocholt 26)

„Mit ein, zwei Spielern sind wir in den Gesprächen auf der Zielgeraden, sie müssen sich noch entscheiden“, sagt Dirk Juch. „Da wir zudem unseren Kader zum Großteil zusammenhalten, werden wir in der kommenden Saison personell ganz andere Möglichkeiten haben. Alle bekommen die gleichen Chancen, sich durchzubeißen.“