Bislichs Trainer erinnert an die Grundtugenden

Haken Isik und der SV Bislich gastieren am Sonntag in Vrasselt.
Haken Isik und der SV Bislich gastieren am Sonntag in Vrasselt.
Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Servi
Was wir bereits wissen
Nach dem grlücklichen 1:1 in Spellen gab’s trainingsfrei. Erst vor dem Spiel in Vrasselt sieht Trainer Dennis Lindemann die Kicker des SV Bslich wieder.

Wesel..  „Peinlich“ fand Trainer Dennis Lindemann den Auftritt seines Fußball-Bezirksligisten SV Bislich (10. Platz/30 Punkte) beim 1:1 in Spellen. Dass der am Mittwoch stocksaure Coach seine Elf erst zur Ansprache am Sonntag vor der Partie beim SV Vrasselt (3./43) wiedersieht, hat aber auch andere Gründe.

„In dem Fall hat es gut gepasst, trainingsfrei zu geben. Ich musste die Jungs nicht sehen, aber sie brauchten nach der Englischen Woche auch mal eine Pause“, so Lindemann, der in Spellen trotz des Punktes im Abstiegskampf die „Grundtugenden wie Laufen und Kämpfen“ vermisst hat. „Spellen hätte uns bei seinen Chancen locker abschießen können, während wir in den ersten 85 Minuten nicht einmal aufs Tor schießen. Das kann nicht sein!“

Den kommenden Gegner hat Lindemann zur zweiten Hälfte bei dessen 1:1 zuletzt in Friedrichsfeld beobachtet. Da habe er bärenstarke Vrasselter sowie ein junges Team gesehen, das zudem sehr heimstark sei. „Wenn wir dort nicht wieder anders auftreten als in Spellen, kann es schnell ganz bitter werden“, so der SVB-Coach. Außerdem werde Vrasselt mindestens noch den zweiten Platz im Auge haben. „Denn bei Hönnepel weiß man ja auch nicht sicher, ob sie am Ende vielleicht nicht doch auf den Aufstieg verzichten.“

Bitter war die Diagnose für die Knieprobleme von Sabri Bulut, die „Röhre“ entlarvte einen Innenbandriss. Nach seiner Gelb-Sperre darf Yasin Cagatay wieder mitwirken, Alpha Samoura muss aus diesem Grund einmal zuschauen.