Beim SV Schermbeck ist spielerisch noch Luft nach oben

Brachten die Gegner zuletzt reihenweise ins Stolpern: Jannis Scheuch (links) und Marek Klimczok. Sonntag geht es gegen den 1. FC Gievenbeck.
Brachten die Gegner zuletzt reihenweise ins Stolpern: Jannis Scheuch (links) und Marek Klimczok. Sonntag geht es gegen den 1. FC Gievenbeck.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
Den Gegner aus Gievenbeck erwartet Trainer Schlebach eher defensiv. Deshalb müsse sein Fußball-Westfalenligist SV Schermbeck spielerisch zulegen.

Schermbeck..  Das Thema Oberliga steht bei Christoph Schlebach noch gar nicht auf der Agenda. „Ich sehe das total gelassen und entspannt. Natürlich wollen wir so lange wie möglich oben dran bleiben“, sagt der Trainer des Fußball-Westfalenligisten SV Schermbeck. Und oben dran, das ist die Elf des 46-Jährigen derzeit wirklich. Nach sechs Siegen in Folge trennt nur ein Zähler den Tabellenvierten vom Spitzenreiter Preußen Münster II. Klar, dass der SVS am Sonntag (15 Uhr) gegen den Elftplatzierten 1. FC Gievenbeck die Favoritenrolle einnimmt. Allerdings „müssen wir uns spielerisch steigern“, verlangt der Schermbecker Coach.

Bei den zwei 2:1-Siegen nach der Winterpause zu Hause gegen Delbrück und in Heiden profitierten die Schermbecker auch von einer recht offenen Spielweise der Kontrahenten. Die Truppe aus Gievenbeck erwartet Christoph Schlebach da schon wesentlich zurückhaltender. Bei deren 2:0-Sieg gegen Delbrück habe der Gast gefühlte 70 Prozent Ballbesitz gehabt. „Gievenbecks Stärken sind das Defensiv-Verhalten und die Konterstärke. Deshalb ist nun gerade unser Umschaltspiel gefragt“, sagt Schlebach. In die Offensiv-Aktionen müsse wesentlich mehr Tempo als zuletzt. „Sonst wird es ganz schwer, gegen tief stehende Mannschaften wie Gievenbeck etwas zu reißen.“

Personell hat sich beim SVS gegenüber dem Auftritt in Heiden wenig verändert. Benedikt Helling (Adduktorenbeschwerden) und Kevin Ewald (Kapselriss im Zeh) haben es im Training versucht, mussten aber die Einheiten wieder abbrechen. Max Bönighausen ist von seinen Oberschenkelproblemen genesen, gehört zum Kader. „Aber er ist noch keineswegs soweit, dass er von Anfang an spielen kann“, erläutert Christoph Schlebach. So muss weiter Aykut Akyildiz als Rechtsfuß hinten links in die Kette. Dean Peters (erkrankt) muss für Sonntag passen.