Außer Spesen nichts gewesen für Peter Torebko in Indien

Durfte den Schläger gar nicht auspacken und musste unverrichteter Dinge wieder die Heimreise antreten: Peter Torebko.
Durfte den Schläger gar nicht auspacken und musste unverrichteter Dinge wieder die Heimreise antreten: Peter Torebko.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
So hatte sich Peter Torebko seine Indien-Tour nicht vorgestellt: Der Weseler Tennisprofi durfte wegen eines ungültigen Visums erst gar nicht einreisen.

Wesel..  Böse Überraschung für Peter Torebko in Delhi: Die Behörden stoppten den Weseler Tennisprofi bei der Einreise nach Indien, weil sie sein Visum als nicht mehr gültig erklärten. Der 27-Jährige hatte im zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde eine Turnierreise geplant, die diese Woche mit dem ATP-Challenger in Neu-Delhi beginnen sollte.

Die verhinderte Einreise ist auf einen Fehler des indischen Generalkonsulats in Frankfurt zurückzuführen. „Ich war natürlich geschockt und verärgert“, sagte Torebko, der sofort nach Deutschland zurückfliegen musste, ohne den Flughafen verlassen zu können. „In Indien wollte mir niemand helfen“, meinte der Weseler. Zu Beginn des Jahres war er schon einmal in den südasiatischen Staat gereist und hatte in der Qualifikation zum ATP-Turnier in Chennai gespielt.

Für den beim SuS Wesel-Nord groß gewordenen Weltranglisten-231. sind die Unstimmigkeiten nicht nur wegen der entstandenen Kosten bitter. Torebko kann in dieser Woche keine Weltranglistenpunkte sammeln und muss 1000 US-Dollar Strafe an die Spielervereinigung ATP zahlen, weil er nicht beim Challenger-Turnier antritt. Torebko bleibt nun zunächst in Deutschland, um zu trainieren. Am Wochenende bestreitet er eventuell ein Preisgeld-Turnier in der Schweiz.