Arg dezimierter SV Bislich geht mit 1:8 unter

Am Niederrhein..  Mit einem Testspiel-Doppelpack ist Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV in die Vorbereitung eingestiegen. Dabei hatte sich Trainer Jörg Gonschior, der erst am Dienstag seine Spieler zur ersten Einheit gebeten hatte, zwei A-Ligisten als Kontrahenten ausgesucht. Auf dem heimischen Kunstrasen gab es dabei gestern eine 1:2 (0:1)-Niederlage gegen TuB Mussum, am Freitagabend hatte der HSV den SV Orsoy mit 4:3 (1:1) bezwungen.

Dass es gestern bereits der zweite Auftritt innerhalb von nicht einmal 48 Stunden war, machte sich bemerkbar. „Das war der Mannschaft schon anzumerken, sie ist körperlich an ihre Grenzen gestoßen“, stellte Jörg Gonschior fest. So geriet seine Elf mit 0:2 (25./57.) in Rückstand. Hendric Storm stellte den Anschluss her (73.). Zu mehr reichte es in dieser „vom konditionellen her sehr guten Einheit“ dann allerdings nicht mehr.

Für das erste Testspiel im neuen Jahr hatte sich der HSV-Coach zum Ziel gesetzt, dass „wir erst einmal wieder reinkommen“. Dabei erlebten die Hamminkelner nach einer Viertelstunde eine Schrecksekunde: Torjäger Raik Wittig musste verletzt ausgewechselt werden. Als Wadenprellung stellte sich seine Blessur letztlich heraus, eine Woche Pause ist nun für ihn angesagt.

So mussten für ihn andere Akteure in die Bresche springen. Alexander Höppner markierte die Führung (30.), die Gäste drehten zwischenzeitlich die Partie (39./68.). Hendric Storm (72./86.) und Pascal Krause (74.) rückten die Verhältnisse aber wieder gerade, ehe Orsoy mit dem Abpfiff zum dritten Mal traf. „Wir haben uns insgesamt schon sehr gut bewegt und bewiesen, dass wir in der Offensive stark sind“, lautete Jörg Gonschiors Fazit.

Auf dem Kunstrasen des Bezirksligisten DJK SG Altenessen bestritt der SV Bislich nur drei Tage nach Trainingsbeginn sein erstes Testspiel. Dass dieses mit einer 1:8 (0:4)-Schlappe endete, fand Trainer Dennis Lindemann nicht so schlimm. „Es war ein gutes Spiel gegen einen guten Gegner“, meinte er. Im Bislicher Team standen einige Kicker aus der Reserve sowie A-Jugendliche. „Deshalb war das ganz in Ordnung“, so der Coach des Bezirksligisten. Aus der Stammelf liefen allein Matthias Boland und Hakan Isik auf, der auch den Ehrentreffer (1:5/60.) markierte.