4:2! PSV Lackhausen feiert dritten „Dreier“ in Serie

Matthäus Cwiek (am Ball) und der PSV Lackhausen feierten mit dem 4:2-Sieg gegen die Spielvereinigung Sterkrade-Nord den dritten Sieg in Serie. Zwar beträgt der Abstand zu den Abstiegsplätzen weiterhin nur drei Zähler, doch mittlerweile kommen fünf Teams für den letzten „freien“ Abstiegsplatz infrage.
Matthäus Cwiek (am Ball) und der PSV Lackhausen feierten mit dem 4:2-Sieg gegen die Spielvereinigung Sterkrade-Nord den dritten Sieg in Serie. Zwar beträgt der Abstand zu den Abstiegsplätzen weiterhin nur drei Zähler, doch mittlerweile kommen fünf Teams für den letzten „freien“ Abstiegsplatz infrage.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Der Vorsprung auf den Abstiegsplatz bleibt bei drei Punkten: PSV Lackhausen feierte in der Fußball-Landesliga einen 4:2-Heimsieg über Sterkrade-Nord.

Wesel..  Der PSV Lackhausen setzt seinen Weg aus dem Tabellenkeller der Fußball-Landesliga fort. Die Grünen feierten mit dem 4:2 (3:1)-Heimsieg gegen die Spielvereinigung Sterkrade-Nord den dritten „Dreier“ in Folge. Mit seinen 16 Rückrundenzählern hat der PSV vier Spieltage vor dem Ende bereits zwei Punkte mehr geholt, als in der gesamten Hinrunde. Die Steigerung war aber nötig, denn auch der SV Burgaltendorf (2:1 gegen den Tabellenzweiten ESC Rellinghausen) punktet weiter fleißig. Somit beträgt der Abstand der Grünen auf die Abstiegsränge weiterhin drei Zähler.

„Wir sind auf einem guten Weg, aber wir dürfen jetzt nicht nachlassen“, forderte PSV-Trainer Roger Rütter, der aber auch trotz des Erfolgs genügend Szenen sah, um sich aufzuregen. Dabei hätte Sebastian Eisenstein mit seinem Treffer zum 1:0 im ersten Angriff nach nicht einmal zwei Minuten die Nerven aller Beteiligten beruhigen können.

Doch Keeper Sebastian Kaiser wartete nach einem Rückpass völlig unnötig so lange mit dem Schuss, bis er von van de Sand bedrängt wurde, den Ball verlor und foulte. Khan verwandelte den Strafstoß zum 1:1 (10.). „Wir sind uns zu schade, um zu klären. Das war nicht die einzige Szene dieser Art“, ärgerte sich Rütter. Er predige vor jedem Spiel, dass in der eigenen Hälfte kein Jojo, sondern nur klare Dinger zu spielen seien. „So einen Ball haue ich ins Seitenaus und fertig!“ Dass der abwandernde Kaiser seine Qualitäten eher auf der Linie hat, bewies er, als er die Grünen beim Drehschuss von van de Sand reaktionsschnell vor dem Rückstand bewahrte (21.).

Auf der anderen Seite sah der Unparteiische zum Unmut der Gäste zwei elfmeterreife Szenen. Beide Mal lag Necati Güclü am Boden, beide Male schnappte er sich den Ball und beide Male traf er vom Punkt aus zum 2:1 und 3:1 (23./31.). Der PSV-Angreifer wurde zwischen diesen Szenen sogar ein drittes Mal im Sechzehner geschubst, fiel aber zu theatralisch und sah wegen einer vermeintlichen Schwalbe Gelb. Kurz vor der Pause verpasste Güclü die vorzeitige Entscheidung, als er den völlig freien Eisenstein ignorierte und selbst scheiterte (42.).

So haben sie gespielt

Nach dem Seitenwechsel hielten die Platzherren den Gast vor rund 150 Zuschauern weistestgehend vom eigenen Kasten fern, agierten bei ihren Kontermöglichkeiten aber nicht konsequent genug. Die Ausnahme in Minute 72, als Güclü vorbildlich den Ball erkämpfte und schnell zu Eisenstein weiterleitete. Der schob das Spielgerät nervenstark am Keeper zum 4:1 vorbei.

Der eingewechselte Ratkowski verkürzte eine Minute vor dem Ende aus kurzer Distanz noch auf 2:4, der verdiente Erfolg des PSV geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. Bereits am Freitag (20 Uhr) geht es für Lackhausen zum Duisburger SV.

Weniger erfreulich verlief der Nachmittag für Christopher Abel, der sich alle Außenbänder des linken Fußgelenkes riss (19.), mit dem Krankenwagen abgeholt wurde, zum Ende aber wieder vor Ort war. „Am Dienstag wird entschieden, wie das behandelt wird“, so der Außenverteidiger, der mit Sicherheit im Saisonendspurt ausfällt.