4:1! HSC Berg revanchiert sich eindrucksvoll fürs 0:12

HSC-Trainer Guido Dickmann mit Christin Helmert, die zum 2:1 traf.
HSC-Trainer Guido Dickmann mit Christin Helmert, die zum 2:1 traf.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Landesliga-Fußballerinnen des HSC Berg weisen derzeit eine klasse Form auf. Gegen den Tabellenzweiten GSV Moers II gab es einen 4:1-Heimsieg.

Am Niederrhein..  Die Fußballerinnen des HSC Berg eilen in der Landesliga derzeit von einer Überraschung zur nächsten. Hatte die einst abstiegsgefährdete Truppe von Trainer Guido Dickmann in der letzten Woche mit 7:0 in Warbeyen triumphiert, so folgte nun ein 4:1 (2:1)-Heimcoup gegen den Tabellenzweiten GSV Moers II. Gegen die Gäste hatte Berg das Hinspiel noch mit 0:12 verloren. „Aber wir haben im Moment einen richtigen Lauf“, sagte Guido Dickmann nach der Partie.

Und den Aufschwung weiß er auch zu erklären. Mit der Rückkehr von Natalie Jeromin und Marina Krusdick, die in der ersten Serie noch gefehlt hatten, hat das Team an Qualität hinzugewonnen. „Beide passen hundertprozentig in unser System“, so der Coach. Außerdem seien die gerade aus der Jugend gekommenen Spielerinnen mittlerweile im Seniorenbereich und in der Landesliga angekommen. Mit Christin Helmert markierte auch eine 17-Jährige die 2:1-Führung (38.). Zuvor hatte Carolin Liß das Team in Front gebracht (7.), Moers war nach einer halben Stunde der Ausgleich gelungen. In der zweiten Hälfte machten Jeromin (53.) und Mareike Maatz (83.) alles klar. Und dies nicht einmal zur großen Überraschung von Guido Dickmann. „Nach Warbeyen hatte ich gegen Moers schon mit etwas gerechnet“, so der Coach.

In der Bezirksliga verteidigte GW Lankern durch einen 6:0 (2:0)-Erfolg beim Tabellenvorletzten Viktoria Wesel die Tabellenführung. Dabei hatten die Grün-Weißen nur recht schwer in die Partie gefunden, in der ersten Viertelstunde hielten die Gastgeberinnen noch ordentlich mit. Die Treffer von Anke Feldheim (15.) und Silvia Beenen (34.) brachten den Lankernerinnen dann die nötige Sicherheit und das Team ließ auch kaum noch Chancen der Viktoria zu. Erneut Feldheim (56./ 67.), ein Eigentor von Vanessa Jablonski (70.) und Anika Gießing (77.) machten das halbe Dutzend voll.

Nach vier Spielen mit nur einem Zähler hat sich der SV Brünen von der Spitzengruppe in Richtung Mittelfeld verabschiedet. Anfang März nur zwei Zähler hinter der damals führenden Olympia aus Bocholt rangierend, liegt der SV Brünen mittlerweile zwölf Punkte hinter dem Lokalrivalen aus Lankern. Bei Alemannia Pfalzdorf gab es nun eine 0:1 (0:1)-Niederlage.