27:24! Zehn gute Minuten reichen der HSG
12.02.2012 | 19:33 Uhr 2012-02-12T19:33:00+0100
Wesel.„Heute waren wir 50 Minuten lang reif für die Niederlage“, erläuterte Christian Pannen. Da ein Handball-Spiel aber bekanntlich zehn Minuten länger dauert, durfte der Spielertrainer der HSG Wesel am Ende doch noch einen 27:24 (11:11) bei der Reserve des TV Jahn Hiesfeld bejubeln.
Damit behaupteten die Hansestädter ihre Tabellenführung in der Landesliga vor der punktgleichen HSG RW Oberhausen, die sich mit einem 30:25-Sieg gegen den OSC Rheinhausen II ebenfalls keine Blöße gab.
Nach dem schwachen Auftritt zuletzt gegen das Schlusslicht aus Bottrop stand zu befürchten, dass sich die Weseler in Hiesfeld ebenfalls schwer tun würden. Und so kam es auch. „Die Deckungsarbeit war ja noch ganz ordentlich. Elf Gegentore zur Pause sind ja auch nicht schlecht“, so Pannen. „Aber was wir vorne verworfen haben, war schon nicht mehr feierlich! Das waren mindestens 15 klare Chancen.“
Entweder scheiterten die Gäste am sehr starken Keeper der „Veilchen“ oder trafen das Tor überhaupt nicht. Zum Glück hatte aber auch der junge Richard Kalus zwischen den Pfosten der HSG einen glänzenden Tag erwischt und entschärfte ebenfalls einige „Hundertprozentige“ der Hiesfelder.
Auch die Pausenansprache brachte in der Offensive keine Besserung bei den Gästen. So sah es nach 50 Minuten bei einem 19:22-Rückstand tatsächlich nach der zweiten Saisonpleite für die Hansestädter aus.
„Wir hatten dann das Glück, dass die junge Hiesfelder Mannschaft, die vorher wirklich gut gespielt hat, ein wenig hektisch geworden ist und wir dann doch noch besser getroffen haben“, so Christian Pannen. „Eine routinierte Mannschaft hätte diesen Vorsprung gegen uns wohl über die Zeit gebracht.“
Die Handball-Landesliga macht nun eine Woche Karnevalspause. Weiter geht es für den Spitzenreiter am Sonntag, 26. Februar (17 Uhr), mit einem Heimspiel in der Rundsporthalle gegen den VfL Rheinhausen.
HSG: Kalus, Geilenkirchen; Walla (5), Brincks (1), Fehlemann (7), Haase, Knapinski (1), Gorris (7/2), Pannen (5), Lettgen, Borgmann (1), Reinartz.
HSG:
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