2:4! Dann kommt beim PSV Lackhausen auch noch Pech dazu

Timo Giese (r.), hier gegen Schonnebecks Arian Reimann, und der PSV unterlagen beim Spitzenreiter unglücklich mit 2:4.
Timo Giese (r.), hier gegen Schonnebecks Arian Reimann, und der PSV unterlagen beim Spitzenreiter unglücklich mit 2:4.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Landesliga-Fußballer des PSV Lackhausen schnupperten lange an einer Überraschung. Doch am Ende verloren sie beim Spitzenreiter Spvg Schonnbeck mit 2:4.

Wesel..  Lange Zeit nicht unverdient geführt und am Ende doch mit leeren Händen stand der PSV Lackhausen nach seinem Gastspiel beim Tabellenführer da. Der abstiegsbedrohte Fußball-Landesligist unterlag bei der Spielvereinigung Schonnebeck wie im Hinspiel mit 2:4 (1:1), weiß aber immer noch drei Zähler zwischen sich und der Roten Zone. Konkurrent SV Burgaltendorf unterlag beim Duisburger SV 1900 mit 1:3.

„Es gab einige Schlüsselszenen, bei denen das Glück wie so häufig die Mannschaft hatte, die oben steht. Wir haben das vor zwei Jahren selbst erlebt“, erläuterte PSV-Trainer Roger Rütter. „Hier wären echte Big Points für uns drin gewesen, aber hätte, wenn und aber zählen im Fußball nicht.“

Anders als im Hinspiel, als der PSV nach 27 Minuten bereits mit 0:3 zurückgelegen hatte, begann das erneute Wiedersehen mit dem Primus vielversprechend. Viktor Klejonkin hämmerte einen Freistoß zur 1:0-Führung in den Kasten der Essener (17.). Dann die erste strittige Szene, für Rütter eindeutig falsch entschieden. „Vor dem 1:1 wird Dario Floris ganz klar herunter gerissen!“ Dem Torschützen Bloch war es egal (27.).

So haben sie gespielt

Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Necati Güclü die Weseler erneut in Führung. „Da hat er endlich mal direkt abgezogen“, lobte Rütter den Angreifer, der den Gastgebern wenig später erneut entwischte (56.). Doch für die Essener Notbremse gab es weder Freistoß, geschweige denn die fällige Rote Karte für den Schonnebecker Übeltäter. „Deren Spieler haben selber eingeräumt, dass diese Situation absolut eindeutig war. Ich verstehe nicht, wie Schieds- und Linienrichter so etwas nicht sehen können“, ärgerte sich Rütter über die wohl mitentscheidende Schlüsselszene. „Kein Mensch weiß, wie das Spiel gegen zehn Mann weitergelaufen wäre. Aber Schonnebeck war in dieser Phase wirklich durch den Wind und wir dem 3:1 näher als die dem Ausgleich.“

Doch der fiel trotzdem, zu allem Unglück auch noch selbst erzielt. Dem künftigen Coach und aktuellen Kapitän Björn Assfelder war der Ball ans Knie und von dort in den eigenen Kasten zum 2:2 gesprungen (70.).

Schonnebeck war wieder obenauf und wollte mehr. Trotzdem war auch das 3:2 des Tabellenführers nicht herausgespielt. Der PSV konnte eine Ecke nicht weit genug klären, Reppmann traf (81.). Die Weseler machten natürlich auf und der Schonnebecker Liga-Top-Goalgetter Cinar verwertete einen Konter zum schmeichelhaften 4:2-Endstand für den Primus.