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Fußball-Oberliga

2:1! Ouattara erlöst SV Schermbeck

24.08.2012 | 22:51 Uhr
2:1! Ouattara erlöst SV Schermbeck
Der Ball wird länger und länger und fliegt als Freistoß aus gut 45 Metern zum Ausgleich ins Schermbecker Tor. Doch am Ende siegt der SVS mit 2:1.Foto: Jo Gernoth

Schermbeck. Der SV Schermbeck hat einen Fehlstart in die westfälische Fußball-Oberliga abgewendet. Gestern Abend reichte es im Heimspiel gegen den 1. FC Gievenbeck zum 2:1 (1:1)-Arbeitssieg. Moussa Ouattara, dem der Gäste-Keeper nach einem Freistoß von Marek Klimczok den Ball gegen den Rücken boxte (86.), erlöste Trainer Martin Stroetzel und die gastgebenden Kicker vor 80 Fans.

Ein Quintett hatte dabei einen besonders weiten und anstrengenden Weg in Kauf genommen. Gievenbecks Vorsitzender Alois Lutz samt Ehefrau Ruth und dreier Vorstandskollegen waren mit dem Rennrad die 90 Kilometer bis zum Waldsportplatz gestrampelt. Ansonsten hielt sich das Interesse in sehr überschaubarem Rahmen. „Dieser Termin war eine totale Fehlplanung“, schimpfte Kassierer Rolf Bleier an. Der erste Freitagabend-Test mit einem SVS-Heimspiel ging auf jeden Fall ziemlich in die Hose.

Dass dies nicht für die 90 Minuten der Platzherren zutraf, das war auch den harmlosen Gästen zu verdanken. Denn „in der Anfangsphase war bei uns schon wieder das große Nervenflattern zu sehen“, merkte Martin Stroetzel nach dem Abpfiff an. „Wir sind nur ganz schwer reingekommen“, fügte der Trainer hinzu. Aber die SVS-Kicker bissen sich in die Partie, in Minute 24 fand dann auch der erste Ball durch Fatlum Zaskoku den Weg Richtung Tor.

Nur sechs Zeigerumdrehungen später sollte der Gastgeber erstmals in dieser Saison jubeln. Florian Gerding, erneut als Stürmer aufgeboten, zog aus 22 Metern unhaltbar ab. Doch die Führung sollte nur 120 Sekunden Bestand haben. Ein Freistoß von Patrick Westphal aus 45 Metern segelte an Freund und Feind sowie dem verdutzten Keeper Sven Schneider vorbei ins Netz.

Nun war die Stroetzel-Elf jedoch besser im Spiel. Donovan Sadek traf die Latte (36.) und scheiterte nach feinem Solo am Fuß von Schlussmann Nico Eschhaus (69.). Die Schermbecker versuchten weiter Druck auszuüben, wollten den ersten „Dreier“. Und wurden am Ende noch belohnt. Auch wenn der Erfolg bei Großchancen der Gäste (84./89.) am seidenen Faden hing.

„Der Sieg war für uns enorm wichtig“, meinte Martin Stroetzel und atmete tief durch. Nun geht es etwas beruhigter ins nächste Heimspiel gegen Herne (2. September).

Ralf Pollmann



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