2:0! SV Schermbeck bleibt Spitzenreiter auf den Fersen

Traf doppelt in Bielefeld: Nikolai Nehlson.
Traf doppelt in Bielefeld: Nikolai Nehlson.
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Fußball-Westfalenligist SV Schermbeck feierte im sechsten Rückrundenspiel Sieg Nummer fünf. Beim VfB Fichte Bielefeld traf Nikolai Nehlson doppelt zum 2:0-Erfolg.

Schermbeck..  Der SV Schermbeck lässt nicht locker, setzt Spitzenreiter SC Paderborn 07 U 23 weiter unter Druck. Im sechsten Rückrundenspiel feierte der Fußball-Westfalenligist mit dem 2:0 (1:0) beim VfB Fichte Bielefeld den fünften Sieg. „Ich bin absolut zufrieden, jetzt freuen wir uns auf Münster“, sagte Trainer Christoph Schlebach nach dem Abpfiff. Am kommenden Sonntag erwartet der Tabellenzweite SVS den zwei Zähler schlechter gestellten Dritten Preußen Münster II.

In Ostwestfalen hatte der Schermbecker Coach doch auf den angeschlagenen Evans Ankomah-Kissi zurückgreifen können und musste damit gegenüber dem Theesen-Spiel (2:1) nur den erkrankten Max Bönighausen durch Benedikt Helling ersetzen. Taktisch änderte der 46-Jährige nichts, Jannis Scheuch und Marek Klimczok unterstützten abwechselnd die einzige Spitze Nikolai Nehlson. „Das haben die Jungs richtig gut gemacht“, lobte Schlebach.

Dabei hatte er in der ersten Hälfte noch eine ausgeglichene Partie gesehen. In der 32. Minute ärgerte sich Schlebach erstmals über eine Schiedsrichter-Entscheidung. Mirko Urban sei im Strafraum gelegt worden. „Schon da hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen“, meinte Schlebach. Sein Zorn legte sich kurz darauf. Eine Hereingabe von Helling stocherte Nehlson aus kurzer Distanz ins Netz (39.).

Die zweite Hälfte begann mit einer 15-minütige Schwächephase der Gäste, die sich aber fingen. Und wieder vergeblich auf einen Elfmeterpfiff warteten, als Nehlson gefoult wurde (65.). Bei einer Notbremse gegen Scheuch war es soweit: Neben Rot gegen den Übeltäter gab es den Strafstoß, mit dem Dominik Milaszewski aber scheiterte (69.). So machte erst Nehlson mit seinem zweiten Tor alles klar (78.).

SVS: Krückemeier; Akyildiz, Ankomah-Kissi, Kwiatkowski, Helling, Turgut (85. Osma), Urban (77. Niehoff), Milaszewski (90. Peters), Klimczok, Nehlson.