1:3! Serie des PSV Lackhausen reißt in Duisburg

Musste Freitagabend in Duisburg drei Mal hinter sich greifen: Sebastian Kaiser. Nach drei Siegen in Folge verließ der Weseler Fußball-Landesligist den Platz wieder als unterlegenes Team.
Musste Freitagabend in Duisburg drei Mal hinter sich greifen: Sebastian Kaiser. Nach drei Siegen in Folge verließ der Weseler Fußball-Landesligist den Platz wieder als unterlegenes Team.
Foto: Funke Foto Services
Ein gebrauchter Abend: Fußball-Landesligist PSV Lackhausen fand als Gast des Duisburger SV 1900 nie in die Partie und unterlag nach drei Siegen in Serie mit 1:3.

Wesel..  Die Erfolgsserie des Fußball-Landesligisten PSV Lackhausen ist gerissen. Nach drei Siegen in Folge kassierte die abstiegsgefährdete Elf von Trainer Roger Rütter am Freitagabend wieder eine Niederlage: Beim Duisburger SV 1900 hieß es nach 90 Minuten 1:3 (0:2). „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel und in die Zweikämpfe gekommen“, analysierte der PSV-Trainer, der den Sieg der Duisburger deshalb auch als verdient ansah.

Die Weseler Gäste hatten auf dem Duisburger Kunstrasenplatz massive Anlaufprobleme. Die Platzherren bestimmten das Geschehen und versetzen dem PSV schon frühzeitig eine kalte Dusche. Nach 13 Minuten tauchte Adrian Tober frei vor Schlussmann Sebastian Kaiser auf, dessen vorheriger Abschlag ein wenig kurz geraten war, und ließ ihm dann nicht den Hauch einer Chance. Erst ab der 20. Minute konnten sich die Weseler ein wenig vom Druck der Duisburger befreien, gestalteten die Partie ausgeglichener. Nun spielte sich das Geschehen hauptsächlich zwischen beiden Strafräumen ab.

Für die erste Torannäherung der Lackhausener sorgte nach einer halben Stunde der zuletzt starke Viktor Klejonkin. Sein Versuch aus 25 Metern strich aber knapp am Tor vorbei. Doch danach kam der DSV 1900 wieder zu Möglichkeiten und einem weiteren Treffer. Zunächst hatte Björn Assfelder kurz vor der Linie geklärt (35.), dann erlaubte sich der PSV einen Patzer im Spielaufbau. Matthäus Cwiek verlor 30 Meter vor dem eigenen Tor den Ball an Tober, der den freistehenden Deniz Hotoglu mustergültig bediente – 2:0 (38.). „Das Tor tat richtig weh, weil es vollkommen unnötig war“, ärgerte sich Rütter.

So haben sie gespielt

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Platzherren das Geschehen, aber Kaiser reagierte gut gegen Valdet Totaj (58.). Neue Hoffnung beim PSV schürte Klejonkin: Nach einem Einwurf nahe der Eckfahne marschierte er in den Strafraum und traf aus spitzem Winkel über den verdutzten Duisburger Schlussmann hinweg zum 1:2-Anschlusstreffer (60.). Doch zwölf Zeigerumdrehungen später fiel die Hoffnung wieder in sich zusammen, die Lackhausener liefen in einen Konter: Emre Camdali nach einem Zuspiel von Sascha Schnecker wuchtete fast vom Elfmeterpunkt aus die „Kugel“ unhaltbar unter die Latte. Danach plätscherte die Partie dem Abpfiff entgegen.

„Wir hätten gerne einen Punkt mitgenommen, aber nach dem 1:3 war die Luft bei uns komplett raus“, räumte Roger Rütter ein. Sein Team habe mit dem erneuten Zwei-Tore-Rückstand den Kopf hängen gelassen.