1:3! Klassenerhalt rückt für die PSV-Reserve in weite Ferne

PSV-Trainer Polat Aydin hatte erneut keinen Grund, seinen Jungs einen Vorwurf zu machen.
PSV-Trainer Polat Aydin hatte erneut keinen Grund, seinen Jungs einen Vorwurf zu machen.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Fußball-Bezirksligist PSV Lackhausen II nähert sich immer mehr der Kreisliga A. Als Gast des 1. FC Kleve II kassierte die Elf trotz einer 1:0-Führung eine 1:3-Niederlage.

Wesel..  Das viel zitierte Fußball-„Wunder“ wäre es noch nicht, aber mittlerweile doch eine Überraschung, sollte die Reserve des PSV Lackhausen noch den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen. Nach der 1:3 (1:1)-Niederlage beim damit geretteten 1. FC Kleve II und durch die Erfolge der Konkurrenten aus Spellen und Winnekendonk ist der Unterbau der Grünen bis auf den 14. Platz abgerutscht und müsste im Endspurt gleich zwei Mannschaften überholen, die bereits zwei Zähler mehr auf dem Konto haben.

„Mir fehlen die Worte. Die Jungs haben wieder alles gegeben und wir hätten dort auch gewinnen können. Aber wenn du unten stehst, fehlen vorne Zentimeter und hinten wird jeder Fehler sofort bestraft“, so Aydin, dessen Elf einen guten Start erwischt hatte. Nach einem Foul an Hasan Hamzaoglu traf Anton Kötter vom Elfmeterpunkt zum 1:0 (10.). Doch Dogu glich schnell aus (16.).

Nach dem Seitenwechsel verpassten Daniel Bruzinski (60.) und Hamzaoglu (63.) mit ihren guten Versuchen ganz knapp die Führung. Stattdessen nutzte auf der anderen Seite Reintjes einen Patzer von Dario Abbrescia zum 2:1 (65.). Der 19-Jährige spielte, weil Roger Rütter mit Patrick Erhart unbedingt einen erfahrenen Mann auf der Bank der „Ersten“ haben wollte, falls dort in Sachen Torwart etwas passiert. Aydin nahm den PSV-Keeper, der schon beim ersten Gegentreffer nicht gut ausgesehen hatte, ausdrücklich in Schutz. „Er kann im Abiturstress nicht trainieren, da fehlen einfach Fitness und Spielpraxis.“ Acht Minuten vor dem Ende trafen die Klever zur endgültigen Entscheidung.

PSV II: Abbrescia; Sleziona, Kürekci (52. Ventz), Kötter, Bruzinski, Hamzaoglu, Berghaus, Lackermann, Orkan Güclü (80. Möllenbeck), Görg, Gutenberger (84. Gundermann).

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