1:2! Doppelschlag verhindert Aydins erfolgreiches Debüt

„Das ging so schnell, dass ich gar nicht reagieren konnte“: Polat Aydin, neuer PSV II-Trainer, kassierte mit seinem Team zwei Tore in zwei Minuten.
„Das ging so schnell, dass ich gar nicht reagieren konnte“: Polat Aydin, neuer PSV II-Trainer, kassierte mit seinem Team zwei Tore in zwei Minuten.
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Was wir bereits wissen
Lange Zeit sah es nach einem gelungenen Debüt von Polat Aydin auf der Bank des PSV Lackhausen II aus. Doch letztlich verlor der Fußball-Bezirksligist mit 1:2.

Wesel..  Der Trainerwechsel hat dem abstiegsgefährdeten Fußball-Bezirksligisten PSV Lackhausen II keinen kurzfristigen Erfolg gebracht. Polat Aydin, der in der vergangenen Woche Aycin Özbek beerbt hatte, verlor sein Debüt beim Uedemer SV mit 1:2 (1:0). Lange hatte es im Kellerduell nach einem Befreiungsschlag der PSV-Reserve ausgesehen, doch ein Doppelschlag zerstörte jäh diese Hoffnung.

„Die Niederlage ist sehr schade. Wir hätten die Partie für uns entscheiden können, wenn wir schlauer gespielt hätten“, sagte Aydin, der mit Berkay Kürekci, Jonas Ventz, Sebastian Görg und Lukas Gutenberger ein Quartett aus seiner A-Jugend gleich in die Startelf befördert hatte. Zudem lief Routinier Christoph Ley nach seiner Pause auf.

Eine Kombination über Kevin Fondermann und Orkan Güclü verwertete Kürekci bereits nach neun Minuten zum 1:0. Von der frühen Führung beflügelt, schlugen die Gäste weiter ein hohes Tempo an – nicht unbedingt zur Freude ihres neuen Trainers: „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass sie dieses Tempo nicht durchhalten werden. Wir haben den Ball zu wenig gehalten.“ Trotz vieler Fehlpässe und nachlassender Kondition besaßen die Lackhausener Chancen zum 2:0, das jedoch nicht fiel.

Stattdessen konterte der Uedemer SV die Grünen zweimal hintereinander aus: Erst glich Alexander Tissen aus (75.), und nur eine Minute später drehte Spielertrainer Christian Klunder mit seinem Treffer die Partie. „Das ging so schnell, dass ich gar nicht reagieren konnte“, meinte Aydin, dessen Elf nach dem 1:2 keine Kraft mehr gefunden hatte, um noch einmal zurück in die Partie zu kommen. „Drei Punkte wären richtig klasse gewesen“, haderte der neue Coach. So bleibt der PSV II jedoch auf einem Abstiegsplatz.

PSV II: Erhart; Ley, Weinkath, Kürekci, Ventz, Bruzinski, Görg, Fondermann (78. Sleziona), Lackermann, Orkan Güclü, Gutenberger.