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Fußball-Oberliga

0:5! SVS leistet nach 0:2 kaum noch Gegenwehr

07.10.2012 | 21:15 Uhr
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0:5! SVS leistet nach 0:2 kaum noch Gegenwehr
Kassierte bei seinem Oberliga-Debüt fünf Treffer: SVS-Keeper Hikmet Öztürk.Foto: Udo Milbret

Schermbeck. Die Abstiegszone rückt näher. Drei Zähler trennen den westfälischen Fußball-Oberligisten SV Schermbeck noch vom vorletzten Platz. Beim Tabellenführer SV Lippstadt war die Elf von Trainer Martin Stroetzel vor allen Dingen nach der Pause chancenlos.

Rund 750 Zuschauer sahen das 5:0 (1:0) des Spitzenreiters gegen einen Gast, dessen Coach die zweite Halbzeit als „sehr enttäuschend“ bezeichnete. „Denn fünf, sechs Spieler haben nach dem 0:2 aufgehört, Fußball zu spielen und sich aufgegeben.“

Nach dem Patzer von Sven Schneider im Heimspiel gegen TuS Dornberg hatte Stroetzel einen Wechsel zwischen den Pfosten vorgenommen. Hikmet Öztürk hütete erstmals in einem Oberliga-Spiel das Schermbecker Gehäuse. „An den Toren kann er nichts machen“, stellte der SVS-Übungsleiter fest. Zumal die beiden letzten Treffer von Viktor Maier auch noch aus Foulelfmetern resultierten (79./85.). Zuvor hatten Moritz Kickermann (30.), erneut Maier (48.) und Björn Traufetter (59.) für die Platzherren getroffen.

Dabei bescheinigte Martin Stroetzel seiner Elf in der ersten halben Stunde, „ganz gut verteidigt zu haben“. Doch mal wieder eine Standardsituation machte alle Bemühungen zunichte. „Da rutscht der Ball wieder durch die Abwehr, das darf einfach nicht passieren“, ärgerte sich der 46-Jährige. Eigene Angriffsbemühungen der Schermbecker besaßen in den ersten 45 Minuten Seltenheitswert.

Deshalb griff Martin Stroetzel in der Pause korrigierend ein, brachte Nassirou Ouro-Akpo für Wale Arogundade und „wechselte offensiv“. Dies sollte sich allerdings überhaupt nicht auszahlen, denn bereits drei Minuten nach dem Wiederanpfiff hieß es 0:2. Damit war die Begegnung entschieden, da „wir auch nicht die Spieler haben, die dann die Ärmel hochkrempeln“. Stattdessen ergab sich ein Großteil der Truppe dem Schicksal und kassierte weitere drei Treffer. „Es wartet viel Arbeit auf uns“, sagte Stroetzel. Seine Elf brachte die makellose Weste der Gastgeber zu Hause (null Gegentore) nicht mehr in Gefahr .

Ralf Pollmann

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