0:3! BW Dingden in Bad Laer komplett chancenlos

Verließen enttäuscht die Halle in Bad Laer: Die Drittliga-Volleyballerinnen von BW Dingden.
Verließen enttäuscht die Halle in Bad Laer: Die Drittliga-Volleyballerinnen von BW Dingden.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Sie hätten am Tabellenzweiten Bremen vorbeiziehen können, doch die Drittliga-Volleyballerinnen von BW Dingden verloren mit 0:3 in Bad Laer.

Hamminkeln..  Die Auswirkungen in der Tabelle sind minimal: Der Rückstand auf Rang zwei vergrößerte sich für die Drittliga-Volleyballerinnen von BW Dingden gerade mal um einen auf nun zwei Zähler. „Theoretisch ist noch alles machbar. Aber ich denke, wir sollten auf dem Boden bleiben“, sagte Trainer Olaf Betting. Nach der klaren 0:3 (20:25, 18:25, 20:25)-Niederlage beim SV Bad Laer vermied der Coach eine Kampfansage gegenüber dem Tabellenzweiten aus Bremen, der mit 2:3 in Nienburg den Kürzeren gezogen hatte. Vielmehr stellte Betting fest, dass „wir nun auch theoretisch nicht mehr absteigen können. Alles andere ist Zubrot.“

Dabei gab Olaf Betting nach der deutlichen Schlappe als Zielsetzung für den Neuling „nur“ noch einen Platz unter den ersten Vier aus. „Von der 2. Bundesliga werden wir jetzt nicht mehr sprechen“, verdeutlichte der Coach. Denn vielleicht habe beim Auftritt in Bad Laer auch die Psyche nicht wie erhofft mitgespielt. „Auf jeden Fall war es ein kollektives Versagen von allen, Spielerinnen und auch Trainern“, konstatierte Betting. Maike Schmitz und Pauline Kappmeyer nahm er ein wenig aus der Generalkritik aus. Beide hätten annähernd Normalform gezeigt.

Ansonsten hatte der blau-weiße Übungsleiter wenig Positives gesehen. Die eklatante Schwäche bei den Aufgaben nahm er dabei auf die eigene Kappe. „Möglicherweise habe ich die Trainingsschwerpunkte falsch gesetzt“, vermutete Olaf Betting. Die von ihm gezählten 15 Fehler bei Angaben bedeuteten zumindest ganz einfache Punkte für die Gastgeberinnen, die von Anfang an den Dingdenerinnen keine Chance ließen. Schnell war BWD beispielsweise im ersten Satz mit 1:4 und 3:9 in Rückstand geraten, gefährlich kam der Aufsteiger nie heran.

„Das war heute gar nichts“, räumte Olaf Betting unumwunden ein. Sein Team, das in den letzten sechs Spielen fünf Siege hatte landen können – nur gegen Spitzenreiter Sorpesee reichte es nicht –, fand überhaupt nicht ins Spiel. „Eventuell war die Karnevalspause für uns auch nicht förderlich“, mutmaßte Betting. Hinz kam, dass ihm diesmal die Alternativen auf der Bank fehlten. Schließlich hatten dort mit Vera Koopmann (Schulterblessur) sowie den beiden erkälteten Eva Harbring und Eva Schmitz drei angeschlagene Spielerinnen Platz genommen. Bei der Aufzählung aller eigenen Unzulänglichkeiten vergaß der Dingdener Trainer aber auch nicht die Leistung der Gastgeberinnen. „Die waren diesmal richtig gut“, lobte er. Von seiner Truppe konnte er dies ausnahmsweise nicht behaupten.