Zweistufenplan fällt ab 1. Juli weg

Für die Vereine verändern sich im Sommer die Richtlinien zur Erfüllung des Schiedsrichter-Solls.
Für die Vereine verändern sich im Sommer die Richtlinien zur Erfüllung des Schiedsrichter-Solls.
Foto: Tim Cordes

Warstein/Lippstadt..  Höhere Geldstrafen, aber keine Verbote mehr: Ab dem 1. Juli wird es den so genannten Zweistufenplan für die Erfüllung des Schiedsrichtersolls nicht mehr geben. Das gab der Westfälische Fußball- und Leichtathletikverband (WFLV) nun bekannt.

Bislang galt der Plan bei vielen Vereinen als Ärgernis und sorgte dafür, dass das Schiedsrichter-Soll auf teils abenteuerliche Art und Weise erfüllt wurde, um beispielsweise zu verhindern, dass vereinseigene Turniere nicht ausgetragen werden konnten. Doch das gehört nun der Vergangenheit an.

Turniere dürfen ausgerichtet werden

Wesentliche Änderungen sind der Wegfall des Verbots zur Durchführung von Turnieren bei Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls und die Erhöhung der Vergütung auf 100 Euro bei überzähligen Schiedsrichtern im Verein.

Die Aufhebung des Verbots zur Durchführung von Turnieren hat zur Folge, dass ein Verein, der das SR-Soll nicht zu mindestens 60 Prozent erfüllt, ein um die Hälfte erhöhtes Ordnungsgeld für jeden fehlenden Schiedsrichter, bis zur einhundertprozentigen Sollerfüllung zahlen muss.