Wessel ironisch, Wennemann rechnet sich etwas aus

Aljoscha De Smet und der TuS GW Allagen wollen sich gegen Langscheid nicht wieder als Schießbude präsentieren.
Aljoscha De Smet und der TuS GW Allagen wollen sich gegen Langscheid nicht wieder als Schießbude präsentieren.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Auch die heimischen Bezirksligisten sind urlaubsreif. Allen voran der TuS GW Allagen, der sich aktuell in einer Abwärtsspirale befindet. Ein Ausweg ist nicht in Sicht.

Warstein/Allagen..  So langsam sehnen die heimischen Bezirksligisten das Saisonende herbei. Gerade beim TuS GW Allagen ist der Kader „urlaubsreif“. Doch noch müssen drei Spiele absolviert werden.

Die Vorschauen:

TuS GW Allagen -SuS Langscheid/Enkhausen II

(Sonntag, 15 Uhr, Waldstadion). Vergnügungssteuerpflichtig ist die Aufgabe von Sebastian Wessel, Trainer des TuS GW Allagen, aktuell nicht. „Die Stimmung ist nicht gut“, gibt Wessel offen zu. Nach der Serie von deutlichen Niederlagen in den letzten Wochen gastiert mit der Reserve des SuS Langscheid/Enkhausen eine Mannschaft im Waldstadion, die aktuell einen sehr guten Lauf hat. Sieben Spiele in Serie wurden gewonnen, nachdem man zuvor einigen Schwankungen unterworfen war. „Langscheid hat einen super Kader, gespickt mit ehemaligen Westfalenligaspielern. Ich müsste jetzt eigentlich ironisch sagen: Hoffentlich gibt das nicht die nächste Klatsche“, lobt Wessel die Qualitäten des Gegners.

Seiner Mannschaft merkt man den Negativtrend der letzten Wochen deutlich an. Bestes Beispiel: Benedikt Heppe. Der Allagener Torjäger ist seit 608 Minuten ohne Tor, wartet seit dem 3:3 in Aue, wo Heppe zu allem Überfluss auch noch einen Elfmeter verschoss, auf sein 23. Saisontor. Wessel hat zumindest im Training noch einmal versucht, seine Jungs wachzurütteln. „Ich habe eine klare Ansage gemacht, dass sie endlich die Fehler abstellen sollten. Es wäre auch schön, wenn wir mal wieder ein Tor vor der 90. Minute schießen würden.“

Personell ist der TuS GW Allagen genauso aufgestellt, wie in der Vorwoche.

FC Kirchhundem -TuS Warstein

(Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz in der Heitmicke). Deutlich gelöster als beim TuS GW Allagen ist die Stimmung beim Nachbarn TuS Warstein.Fast schon zu gelöst, nach dem erreichten Klassenerhalt. „Es ist jetzt wichtig, dass wir weiter Gas geben und die Mannschaft sich nicht hängen lässt“, betont TuS-Trainer Marco Wennemann, der einen Punktgewinn in Kirchhundem für möglich hält. „Im Hinspiel haben wir bereits 1:1 gespielt. Kirchhundem scheint uns ganz gut zu liegen. Wir werden aus einer gesicherten Defensive heraus spielen und schauen, was dort möglich ist“, verspricht der Warsteiner Trainer.

Fehlen wird dem TuS voraussichtlich nur Alexei Schamne. Hinter Dennis Hohlweck steht noch ein Fragezeichen. Ansonsten ist der Kader komplett.