VfS Warstein ändert sein Saisonziel nicht
02.02.2012 | 19:18 Uhr 2012-02-02T19:18:00+0100
Warstein.Handball-Landesligist VfS Warstein hat die 27:37-Klatsche vor einer Woche in Hagen beim Training am Dienstag aufgearbeitet. Wie? „Mit lockerem Fußballspielen, um den Kopf frei zu bekommen“, wie Trainer Michael Schorlemer erklärte.
Dabei war nur ein Teil der Mannschaft anwesend. Torhüter Michael Hölter plagt sich mit einer Stirnhöhlenvereiterung herum, muss Medikamente nehmen und musste daher ebenso wie Sebastian Mues (auch er ist erkrankt) das Dienstag-Training sausen lassen. Mit beiden rechnet Schorlemer aber am morgigen Samstag im Heimspiel gegen die SG TuRa Halden-Herbeck (Anwurf in der Dreifachturnhalle ist wie gewohnt um 19.45 Uhr). Schorlemer: „Es ist dann nur die Frage, wie fit die beiden sind. Nach jetzigem Stand aber gehe ich davon aus, dass sie zur Verfügung stehen.“
Etwas anders sieht es bei Thorsten Grunwald und Tobias Nagel aus. Grunwald verletzte sich bei der Niederlage in Hagen, hat seitdem mit einer geschwollenen Hand zu kämpfen. Sein Einsatz sei „sehr, sehr fraglich“, so Schorlemer. Ähnliches Bild bei Tobias Nagel, der bereits letzte Woche verletzungsbedingt gefehlt hatte. „Wir müssen abwarten, wie schnell er die Verletzung auskuriert. Ich denke, dass es für Samstag eher nicht reichen wird“, sagt Schorlemer zur Einsatzchance seines Abwehrchefes.
Da im nächsten Spiel beim TV Halingen (11. Februar) mit Lars Schorlemer und Sebastian Mues zwei weitere, wichtige Stützen fehlen werden, muss der VfS in den nächsten Wochen aufpassen, nicht noch weiter nach unten durchgereicht zu werden (aktuell belegen die Warsteiner mit 16:12-Punkten Platz sechs).
Schorlemer: „Die Liga ist sehr ausgeglichen. So einen schlechten Tag wie in Hagen dürfen wir uns nicht allzu oft erlauben. Gegen Halden stehen wir jetzt unter Druck. Die Mannschaft will sich rehabilitieren.“
Trotz zuletzt zwei Niederlagen in Folge hält Schorlemer am Saisonziel, oben mitzuspielen, fest: „Platz 1 und 2 sind vergeben. Was danach kommt, wir man sehen. Wir weichen jetzt nicht von unserem Ziel ab, nur weil wir in Hagen verloren haben. Dort kann man verlieren. Nur die Art und Weise hat mir überhaupt nicht gefallen. Da erwarte ich von meiner Mannschaft jetzt auch eine Trotzreaktion.“

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