VfS löst Pflichtaufgabe
25.04.2010 | 22:24 Uhr 2010-04-25T22:24:00+0200
Witten. Pflichtaufgabe souverän gelöst, doch vergeblich auf einen Ausrutscher des Tabellenführers TuS Borussia Höchsten gewartet:
Während sich die Warsteiner noch über den 37:31 (19:11)-Erfolg beim abgeschlagenen Schlusslicht DJK TuS Ruhrtal Witten freuten, bekamen sie fast zeitgleich die Nachricht vom Höchstener Sieg (38:32) gegen Sundwig-Westig.
Richtig traurig war aber nach der Partie in Witten so richtig niemand im Lager des VfS. „Wir konnten ja nicht davon ausgehen, dass Höchsten gegen Sundwig patzt. Deswegen war die Stimmung eigentlich wie immer”, gab VfS-Trainer Heinz Thomanek einen Einblick in das Gefühlsleben seiner Mannschaft.
Die Konstellation vor dem Saisonfinale - zwei Spiele stehen noch aus - sieht wie folgt aus (allerdings muss im Hinterkopf immer noch der eingelegte Protest der Warsteiner gegen die Wertung des Spitzenspiel bei Borussia Höchsten bedacht werden): Höchsten führt die Tabelle weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung vor dem VfS an, hat am kommenden Mai-Wochenende eine vermeintlich leichte Aufgabe bei der bereits als Absteiger feststehenden DJK TuS Ruhrtal Witten zu lösen (Sonntag, 18 Uhr), während die Warsteiner am selben Tag - allerdings schon eine Stunde früher - die nicht zu unterschätzende SG TuRa Halden-Herbeck in der heimischen Dreifachhalle empfangen. Bereits dann könnte die Meisterschaft - vorausgesetzt der Warsteiner Protest wird abgewiesen - zugunsten von Höchsten entschieden werden.
Zum Spiel in Witten: Bereits in der Anfangsphase erarbeiteten sich die VfS'ler eine komfortable Führung, die sie in der ersten Halbzeit stetig ausbauen konnten. Zwischenzeitlich führte Warstein sogar mit zehn Toren. „Danach haben wir aber versucht, Hacke-Spitze-Eins-Zwei-Drei zu spielen, was meistens schief geht”, so Heinz Thomanek. Nicht aber an diesem Tag, und vor allem nicht gegen diesen Gegner. „Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr”, fasste Thomanek zusammen.
Auch nicht im zweiten Durchgang, wo die Warsteiner nach einer klaren 12-Tore-Führung das Tempo mehr und mehr aus dem Spiel nahmen. Einen Vorwurf machte Thomanek seiner Mannschaft deshalb aber nicht, auch weil er wusste, dass beide Mannschaften mit der Wärme in der Halle zu kämpfen hatten.
Zum Schluss hatte Thomanek sogar die Gelegenheit, jungen Spielern wie Jonas Bittern, Markus Sobkowiak oder dem B-Jugendlichen Ciya Aslan Spielpraxis zu geben. „Sie haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht, wie der Rest des Teams übrigens auch”, sagte ein zufrieden wirkender Warsteiner Trainer Heinz Thomanek.
Witten - VfS 31:37 (11:19)
VfS: Jostes (1.-45.), Hölter (ab 45.); Kaseric (1), Furmaniak (7), Mues (4), Kanning (5), Bittern (6), Gericke (2/1), Schmitt (5), Sobkowiak (5), Aslan (2).

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