TuS Warstein vor dem Klassenerhalt, TuS GW Allagen vor der nächsten Klatsche

Kann den Klassenerhalt gegen Dorlar perfekt machen: Marco Wennemann und der TuS Warstein.
Kann den Klassenerhalt gegen Dorlar perfekt machen: Marco Wennemann und der TuS Warstein.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Unterschiedlicher könnten die Stimmungen nicht sein. Während der TuS Warstein mit einem Erfolg gegen den SV Dorlar- Sellinghausen

Warstein..  Tief durchatmen müssen am Sonntag die Fans des TuS GW Allagen. Nach den letzten Misserfolgen gastiert der Tabellenführer der Bezirksliga 4, der BC Eslohe, im Waldstadion. Den Klassenerhalt sichern kann der TuS Warstein mit einem Sieg beim SV Dorlar- Sellinghausen. Die Vorschauen:

TuS GW Allagen- BC Eslohe

(Sonntag, 15 Uhr).
Es gab schon leichtere Situationen für Sebastian Wessel, den Trainer des TuS GW Allagen. Nach dem 1:7 gegen den SV Brilon und vor dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Eslohe, musste der 32-Jährige Aufbauarbeit leisten. „Die Stimmung im Training war sehr bescheiden“, erklärt Wessel, dessen Trainingsteam einen Altersdurchschnitt von 19,5 Jahren hatte. „Elmar und Robin waren nicht da, dafür haben ein paar A-Jugendliche mittrainiert. Es ist nicht so einfach, bei so einer jungen Truppe den Schalter im Kopf umzulegen“, betont Wessel.

Dass ausgerechnet jetzt der Tabellenführer nach Allagen kommt, ist fast Ironie des Schicksals. In diesem Jahr hat Eslohe noch kein Spiel verloren, machte aus sieben Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze einen vier Punkte Vorsprung. „Carsten wird sich bestimmt bei Schorsch Niglis über unser Spiel informieren und versuchen, uns defensiv unter Druck zu setzen“, vermutet Wessel, dass sich Eslohes Trainer bereits bei seinem Briloner Kollegen über die Allagener Schwächen informiert hat.

„Wir müssen defensiv so kompakt stehen und verschieben, wie wir es gegen Kirchhundem gemacht haben. Vorne müssen wir auch mehr Chancen erspielen als zuletzt“, gibt Wessel die Taktik vor.

Marvin Mazur laboriert an eine Oberschenkelzerrung. Sein Einsatz ist am Wochenende noch unsicher.

SV Dorlar- Sellinghausen -TuS Warstein

(Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Dorlar). Deutlich mit 5:0 gewann der TuS Warstein das Hinspiel, doch vor dem Irrglauben, dass das Rückspiel ähnlich verlaufen könnte, warnt TuS- Trainer Marco Wennemann seine Mannschaft. „So entspannt war das Hinspiel nicht, wie es das Ergebnis vermuten lässt“, warnt Wennemann vor Bruder Leichtfuß. Mindestens einen Punkt holen, so lautet die Vorgabe für seine Mannnschaft. „Mit einem Sieg hätten wir den Klassenerhalt in der Tasche. Da bin ich mir ganz sicher. Sollte Dorlar das Spiel nicht gewinnen, könnte es für sie noch einmal richtig eng werden“, rechnet Wennemann vor.

Personell wird es Veränderungen geben. Alexei Schamne und Dennis Hohlweck stehen nicht zur Verfügung. Ardion Maliqi und Christian Korsch kehren nach ihren Gelbsperren zurück in den Kader. Zumindest auf der Bank wird auch Verteidiger Björn Rathke wieder sitzen, der vier Wochen nach seinem Handbruch in Arpe wieder grünes Licht für einen Einsatz bekommen hat.