TuS Warstein mit Gordan Mijac in Rückrunde

Weiter Bestandteil des Warsteiner Kaders: Gordan Mijac (rechts).
Weiter Bestandteil des Warsteiner Kaders: Gordan Mijac (rechts).
Foto: WP WP

Warstein..  Für die Bezirksliga-Fußballer des TuS Warstein startet am Dienstag, 3. Februar, um 19 Uhr das Projekt „Klassenerhalt“. Dann bittet Marco Wennemann seine Mannschaft zum ersten offiziellen Training im neuen Jahr auf den Herrenberg-Sportplatz. Vorab sprach diese Zeitung mit dem Warsteiner Trainer über Sorgenkinder, den Klassenerhalt und die Neuzugänge.


Frage: Am Dienstag geht es endlich unter freiem Himmel wieder los: Wie groß ist die Vorfreude?
Marco Wennemann: Ich denke, uns steht eine interessante, zweite Halbserie bevor. Ab Dienstag wollen wir die Grundlagen für eine erfolgreiche Rückrunde legen. Die Chancen, die Klasse zu halten, sind durchaus realistisch.


Was steht auf dem Trainingsplan in den nächsten sechs Wochen bis zum Liga-Start Mitte März?
Unter anderem fünf Testspiele und 18 bis 19 Trainingseinheiten. Wir werden sicherlich auch zwei- bis dreimal ins Fitnessstudio gehen, um für den ganzen Körper etwas zu tun. Und dann werden wir sicherlich intensiv an Ausdauer, Kraft und Koordination arbeiten und versuchen, die Neuzugänge so schnell wie möglich zu integrieren.


Ist Gordan Mijac am Dienstag beim Trainingsauftakt dabei, nachdem er sich mit einer Roten Karte im Langenholthausen-Spiel unrühmlich aus dem Jahr 2014 verabschiedet hat?
Gordan ist dabei, ja. Er ist zumindest zum Training eingeladen. Es hat den einen oder anderen Dialog mit ihm gegeben und ich hoffe, dass da jetzt ein für allemal Ruhe ist. Aber das gilt nicht nur für ihn, sondern für alle Spieler.
Mit Dominik Schwudke, Björn Rathke und Mehmet Turan werden in der Rückrunde wieder einige bekannte Gesichter im Dress des TuS Warstein auflaufen. Was erhoffst Du dir von diesen Spielern?
Ich denke, dass alle eine Verstärkung für uns darstellen, sonst hätten wir sie auch nicht geholt, und der Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders somit noch größer wird, was sicherlich kein Nachteil ist.


Blicken wir auf den Beginn der Rückrunde Mitte März: Mit welcher Marschroute geht der TuS Warstein diese in der Vereinsgeschichte wohl wichtigste zweite Halbserie an?
Ich denke, dass wir an unserer taktischen Ausrichtung festhalten werden. Die Mannschaft ist in den letzten Wochen und Monaten gereift, ist noch enger zusammengerückt und kann jetzt auch die engen Spiele für sich entscheiden. Das war zu Saisonbeginn vielleicht noch unser größtes Problem. Ich habe absolutes Vertrauen in die Jungs und bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam die Klasse halten werden.


Was wäre, wenn der „Worst Case“, sprich der Absturz in die Kreisliga A, doch eintreten würde?
Damit beschäftige ich mich ehrlich gesagt nicht. Wir müssen zusehen, dass wir in der Liga bleiben, und ich denke, dass ist mit diesem Kader auch durchaus möglich.


Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung, was deine Person betrifft, über das Saisonende hinaus sind laut dem Vorsitzenden Alois Grafe bis auf weiteres „auf Eis gelegt“. Beunruhigt Dich das?
Nein, ich bin da völlig entspannt. In einem halben Jahr kann eine Menge passieren. Wichtig ist jetzt erst einmal, dass wir schnell die Kurve kriegen in der Liga. Dann wird man sehen, was passiert.