TuS Warstein mit 8:8-Remis im Spitzenspiel

Tischtennis.  Bezirksklasse 5: TV Suttrop - TuRa Freienohl 5:9. Die erste Mannschaft des TV Suttrop verliert ihr letztes Heimspiel der Saison mit 5:9 gegen TuRa Freienohl. Das Team um Mannschaftsführer Andreas Rüther, das auf Andreas Breitkopf und Ralf Nonn verzichten musste, führte noch mit 3:2, ehe die Gäste durch vier Siege die Partie zur eigenen 6:3-Führung drehen konnten. Von den anschließenden fünf Spielen konnten nur noch Niemeier und Hooge ihre Einzel gewinnen, so dass die Heimniederlage nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden Spielzeit feststand. Bester Suttroper war Ralf Niemeier, der seine beiden Einzel gewinnen konnte.

TV Suttrop: Niemeier/Rüther, Hooge/Müller (1), Altmeyer/Meier; Niemeier (2), Rüther (1), Hooge (1), Altmeyer, Meier, Müller.

Kreisliga 2: TuS Warstein - TV Fredeburg II 8:8. „Das war ein super Spiel von uns, wir haben alle über unseren Verhältnissen gespielt. Die Stimmung in der Halle war überragend“, freute sich Warsteins Mannschaftsführer Dietmar Fleige über das Remis im Spitzenspiel gegen Tabellenführer TV Fredeburg II.

Vor allem kämpferisch lieferte seine Mannschaft in der mehr als vier Stunden dauernden Partie eine überragende Leistung ab. Mit 2:4 lagen die Hausherren vor heimischen Publikum schnell zurück. „Fredeburg hat schon eine Top-Mannschaft. In der Rangliste stehen die Spieler fast durchweg vor unseren“, erklärte Fleige. Umso höher ist die Leistung einzuschätzen. Aus dem 2:4-Rückstand wurde ein 5:5-Remis. Als Fredeburg dann drei Einzel in Folge gewann und dadurch mit 8:5 in Führung ging, sahen sie wie der sichere Sieger aus. „Ein großes Lob an Matthäus Jedrzejczyk, der 100 Prozent abgerufen hat. Er ist als Ersatzspieler ins Team gerückt und hat das wichtige 6:8 für uns geholt. Da hat die Halle gebebt“, lobte Fleige die Leistung der Aushilfe. Ein weiterer Sieg von Stefan Hölter im Einzel bedeutete den Anschluss zum 7:8, so dass das Schlussdoppel die Entscheidung bringen musste.

Warsteins Top-Duo Dietmar Fleige/Stefan Hölter enttäuschte nicht und gewann klar in vier Sätzen, um den toll erkämpften Punktgewinn perfekt zu machen. Nun schauen die Warsteiner gebannt auf das Nachholspiel in Brunskappel am 10. April. Ein Sieg dort, und der Relegationsplatz ist den Tischtennis-Assen nicht mehr zu nehmen. Fleige: „Dann können wir auch das Spiel gegen Meschede verlieren, bleiben aber trotzdem auf dem Relegationsrang.“

Je nachdem, welche Mannschaften aus der Bezirksklasse absteigen, könnte dieser Rang auch schon zum direkten Aufstieg berechtigen. „In den letzten Jahren war es immer so, dass es noch einen dritten Aufsteiger und kein Relegationsspiel gegeben hat“, erklärte Fleige, schiebt aber hinterher, „bevor wir uns mit der Relegation befassen, müssen wir erstmal das Spiel in Brunskappel gewinnen“.

TuS Warstein: Fleige/Hölter (1), Steinmann/Rygol (1), Friederici/Jedrzejczyk; Friederici (2), Steinmann, Rygol, Fleige (1), Hölter (2), Jedrzejczyk (1).