TuS Warstein lässt sich Zeit in Sachen Trainerfrage

Alois Grafe hat in Sachen Trainerfrage keine Eile.
Alois Grafe hat in Sachen Trainerfrage keine Eile.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Während fast alle anderen Vereine aus dem Stadtgebiet schon Nägel mit Köpfen gemacht haben, lässt sich der TuS Warstein Zeit. Erst nach dem Start in die Rückserie wird über die Zukunft von Trainer Marco Wennemann entschieden. Eine weitere Entscheidung wird jedoch schon in der nächsten Woche fallen.

Warstein..  Keine Eile haben die Verantwortlichen des Fußball-Bezirksligisten TuS Warstein, wenn es um die Verlängerung mit Spielern und Trainer Marco Wennemann geht.

Nachdem man im Vorjahr mit dem damaligen Trainer Lars Rathke bereits kurz nach dem Jahreswechsel um ein Jahr verlängerte und damit eine Abwanderungswelle provozierte, geht man in diesem Jahr andere Wege. „Wir gehen das ganz gelassen an und warten erstmal ab, wie wir aus der Winterpause in die Rückrunde starten“, erklärt TuS-Vorsitzender Alois Grafe auf Anfrage dieser Zeitung. Im gleichen Atemzug soll auch mit den Spielern gesprochen werden, die im Vorfeld auch mit in die Entscheidung der Trainerfrage ins Boot geholt werden. Grafe: „Wir werden die Mannschaft vorab fragen und gleichzeitig abklären, welche Spieler weiterhin bei uns bleiben und wer den Verein verlassen möchte.“

Neben den Personalien der ersten Mannschaft, steht auch das Thema „vierte Mannschaft“ oben auf der To-Do-Liste des Vorsitzenden. Nach Karneval will sich Grafe gemeinsam mit den Trainern der vier Seniorenmannschaften zusammensetzen und abklären, wie sich die Übungsleiter ihre Kader in der Rückserie vorstellen. „Ich habe kein Problem damit, die vierte Mannschaft zu behalten. Die Signale sind positiv. Peter Clasen hat zwölf Spieler auf seinem Zettel und die Zusage der Alten Herren, dass sie im Notfall aushelfen“, so Grafe.