TSV Rüthen zurück im Liga-Alltag

Fußball.  Kreisliga A Lippstadt: SVA Langeneicke - TSV Rüthen (Sonntag, 15 Uhr; Hinspiel 1:5). Etwas ausgiebiger als geplant genossen Rüthens Fußballer am Mittwochabend ihren Einzug ins Pokalfinale. Beim Schützenfest in Altenrüthen wurde bis weit nach Mitternacht gefeiert. Nun wollen die Bergstädter ihre Konzentration aber wieder auf den Liga-Alltag lenken. Trainer Willi Knickenberg setzte, trotz Schützenfest, für gestern Abend eine Trainingseinheit an. Knickenberg: „Die Jungs durften zurecht auch mal etwas ausgelassener feiern, schließlich erreicht man ein Pokalfinale nicht jedes Jahr. Jetzt aber gilt unsere gesamte Aufmerksamkeit dem Spiel in Langeneicke. Ich hoffe, dass wir den Hebel schnell wieder umlegen können. Wenn uns das nicht gelingt, kann man dort auch ganz schnell mal unter die Räder kommen.“

Personell steht Knickenberg der selbe Kader wie am Mittwoch in Stirpe zur Verfügung. Knickenberg setzt in Langeneicke vor allem wieder auf sein brandgefährliches Offensiv-Duo Jan Brings/Alexander Menzel. „Beide sind momentan sehr gut drauf“, so der Übungsleiter.

VfL Hörste-Garfeln - TuS Warstein II (Sonntag, 15 Uhr; Hinspiel 2:0 Wertung). Vor der Partie beim Aufstiegsaspiranten, der letzte Woche das Spitzenspiel in Horn knapp mit 1:2 verlor, gehen die Warsteiner personell auf der „allerletzten Rille“. Mit Markus und Stefan Wilding mussten sogar zwei Altherren-Spieler reaktiviert werden. Im Tor steht wieder Niklas Brumma (für den verletzten Lennart Hölter). Jakob Gerhardt bekam nach seiner Roten Karte aus dem Langeneicke-Spiel eine zweiwöchige Sperre aufgebrummt.

Interimstrainer Ludger Reineke: „Es wäre schön, wenn sich die Niederlage in erträglichem Rahmen bewegen würde, was angesichts der personellen Situation schwer genug werden dürfte. Aber wir müssen das Beste daraus machen und versuchen, hinten sicher zu stehen und nach Möglichkeit lange die Null zu halten.“

Kreisliga B Lippstadt: SuS Sichtigvor - SG Oestereiden/Effeln (Sonntag, 15 Uhr; Hinspiel 0:1). Verfolgerduell im Jahnstadion: Der Viertplatzierte (Oestereiden) muss beim Sechsten (Sichtigvor) ran. Während die Gäste aus den letzten fünf Spielen elf Punkte holten, kassierte der gastgebende SuS im selben Zeitraum nur eine Niederlage (1:2 in Stirpe). Sichtigvors Allrounder Jonas Schöne: „Bei uns auf der Asche ist gegen jede Mannschaft der Liga etwas zu holen. Auch gegen Oestereiden.“ Nach letztem Stand der Dinge ist der SuS-Kader komplett.

Noch auf Platz drei, der am Saisonende eventuell eine Relegation bedeuten könnte, schielt die SG Oestereiden/Effeln. Trainer Goran Stojanovski: „Dazu müssten wir unsere restlichen Spiele aber alle gewinnen.“ Aktuell trennen die heimische SG nur drei Punkte von diesem Rang. Stojanovski erwartet eine komplizierte Aufgabe für seine Mannschaft in Sichtigvor: „Asche und ein Gegner, der viel mit langen Bällen operiert. Das wird nicht einfach.“ Bis auf Klein (verletzt) und Kaup (gesperrt) kann die SG aus dem Vollen schöpfen.

Germania Esbeck - TuS Belecke (Sonntag, 15 Uhr; Hinspiel 4:7). In Belecke bleibt man trotz eines Sechs-Punkte-Vorsprungs auf einen Nichtaufstiegsplatz weiterhin bescheiden. Trainer Achim Rafalcik: „Wir gucken weiter nur von Spiel zu Spiel. Esbeck am Sonntag wird ziemlich unangenehm. Wir fahren dennoch dahin, um zu gewinnen. Ich würde gerne mit diesem Punkte-Vorsprung ins Spiel gegen Stirpe gehen.“

Beim TuS fehlen am Sonntag: Jörg Prasnik (Urlaub), Christian Griese (verletzt und Urlaub) und Jens Kellerhoff (Saison wegen Verletzung vorzeitig beendet).