Thomanek über den Saisonstart des VfS: "Es wäre mehr möglich gewesen"
04.11.2009 | 17:38 Uhr 2009-11-04T17:38:00+0100
Warstein. Für einen echten Soester ist die Allerheiligenkirmes jedes Jahr ein Muss: Auch für Heinz Thomanek. Der Trainer des Handball-Landesligisten VfS Warstein hat sich und seiner Mannschaft für den Pferdemarkt-Donnerstag „frei” gegeben.
Während Thomanek selber mittendrin im Kirmestrubel sein wird, besucht seine Mannschaft auf Einladung des TBV Lemgo das Heimspiel des Bundesligisten in der Lipperlandhalle gegen den TV Grosswallstadt.
Ernst wird es für die Warsteiner Handballer am kommenden Samstag, wenn nach fast vier Wochen Herbstpause es in der Landesliga wieder um Punkte geht. Zu Gast in der Dreifachturnhalle ist Abstiegskandidat TVE Netphen; Anwurf ist um 19.45 Uhr.
Westfalenpost: Herr Thomanek, nach fast vier Wochen Pause geht es am Samstag wieder um wichtige Meisterschaftspunkte. Wie habt Ihr die vier Wochen ohne Spiel verbracht?
Heinz Thomanek: In der ersten Woche haben wir gar nichts gemacht. Wichtig war, dass die angeschlagenen Spieler, wie Schorlemer und Mues, mal zur Ruhe kommen und ihre Verletzungen auskurieren können. Seit drei Wochen trainieren wir nun wieder dreimal in der Woche.
Frage: Der kommende Gegner heißt TVE Netphen! Mit welchen Erwartungen geht Ihr in dieses Spiel?
Thomanek: Ziel sind natürlich zwei Punkte. Wenn wir eine konzentrierte und couragierte Leistung abrufen, sollten diese auch kein Problem sein. Allerdings dürfen wir nicht den Fehler machen und Netphen unterschätzen. Dass ist eine körperlich robuste Mannschaft mit einem starken Rückraum. Wir müssen versuchen, stabiler in der Abwehr zu werden und dürfen nicht mehr soviele Gegentore zulassen. Dass ist vor allem eine Frage der richtigen Krafteinteilung.
Frage: Der VfS hat nach fünf Spielen 7:3-Punkte auf seinem Konto! Wie zufrieden ist der Trainer damit?
Thomanek: Wenn mir das vor der Saison jemand gesagt hätte, hätte ich es sofort unterschrieben. Allerdings war mehr möglich. Gegen Soest haben wir unglücklich verloren und auch in Arnsberg haben wir trotz guter Leistung nur einen Punkt geholt. Ziel ist es, weiter oben dran zu bleiben. Die Liga ist sehr ausgeglichen.
Frage: Wie sieht es personell vor dem Heimspiel gegen Netphen aus?
Thomanek: Dominik Hahne ist aus privaten Gründen nach London geflogen. Dafür ist Lars Schorlemer nach seiner Fußverletzung wieder fit. Allerdings wird er gegen Netphen nur dosiert zum Einsatz kommen. Wir wollen ihn langsam wieder heranführen. Auch auf Sebastian Mues kann ich trotz Trainingsrückstand wieder zurückgreifen.

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