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Handball-Landesliga 4

Thomanek: "Hoffe nicht, dass jetzt Bruder Schlendrian einkehrt"

04.03.2010 | 17:20 Uhr
Thomanek: "Hoffe nicht, dass jetzt Bruder Schlendrian einkehrt"

Warstein. Zwei „Festwochen” mit den Siegen in den beiden Spitzenspielen gegen Sundwig-Westig (35:30) und Arnsberg (32:25) liegen hinter den Handballern des VfS Warstein. Nun sind die Warsteiner zurück im „grauen Landesliga-Alltag”.

Das Spiel am Samstag beim Abstiegskandidaten TVE Netphen ist vor allem eine Frage der richtigen Einstellung und des Kopfes.

Vor der Partie, die am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums Netphen, Haardtstraße 62, angepfiffen wird, hebt VfS-Coach Heinz Thomanek warnend den Zeigefinger. Bereits im Hinspiel taten sich die Warsteiner unheimlich schwer gegen die Siegerländer, kamen quasi erst mit der Schlusssirene zum knappen 31:30-Erfolg. „Das Spiel hat gezeigt, dass wir keinen Gegner in dieser Liga unterschätzen dürfen. Ich hoffe nicht, dass nach den Siegen gegen Sundwig und Arnsberg jetzt Bruder Schlendrian bei uns einkehrt”, sagt Thomanek.

Ohnehin sind die nächsten drei VfS-Gegner (Netphen, Menden-Lendringsen II und Eintracht Hagen III) eher im unteren Tabellendrittel der Landesliga zu finden. Diese Spiele sind vor allem eine Frage des Kopfes - das weiß auch Heinz Thomanek: „Spielerisch sind wir diesen drei Mannschaften sicherlich überlegen. Entscheidend aber wird sein, wie wir den Kampf annehmen werden.”

Als warnendes Beispiel nennt Thomanek die Bundesliga-Partie des Tabellenführers HSV Hamburg unter der Woche gegen den VfL Gummersbach (31:39). „Es hätte doch vorher niemand gedacht, dass Gummersbach eine Chance gegen den HSV hätte. Aber im Handball kann viel passieren. Viel hängt von der Tagesform bzw. richtigen Einstellung ab.”

Dabei muss Thomanek beim Spiel gegen Netphen umstellen, da Linkshänder Björn Kanning an diesem Wochenende beruflich in der Ukraine unterwegs ist. Erste Alternativen für die Position im rechten Rückraum sind Jonas Bittern und Jan-Hendrik Cramer. Auf der Mittelposition ist Lars Schorlemer nach den zuletzt gezeigten Leistungen gesetzt; im linken Rückraum Boban Ristovic.

Abfahrt des Fanbusses ist um 16.45 Uhr.

Thorsten Heinke

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