SV Lippstadt beim SuS Neuenkirchen gefordert

Will sich weiter mit Toren von den Lippstädter Fans verabschieden: Lars Schröder (zweiter von rechts).
Will sich weiter mit Toren von den Lippstädter Fans verabschieden: Lars Schröder (zweiter von rechts).
Foto: Georg Giannakis
Was wir bereits wissen
Mit einem Punkterfolg beim Tabellenvierzehnten wäre der SV Lippstadt zum 14. Mal in Serie ohne Niederlage und könnte weiter von einer Platzierung unter den ersten fünf Mannschaften träumen. Doch von der Platzierung wollen sich die Farke- Schüler nicht täuschen lassen.

Lippstadt..  Die Sonne lacht in diesen Tagen auch über Hövelriege: Dort machte es sich Daniel Farke, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Lippstadt 08, gestern Nachmittag hinter seinem Haus gemütlich und genoss ein wenig das schöne Wetter. Nach dem strapaziösen Spiel in Rhynern steht am Sonntag die nächste Partie an. Es geht zum SuS Neuenkirchen. Anstoß ist um 15 Uhr.

In den letzten Jahren gehörte der SuS Neuenkirchen zu den Spitzenmannschaften der Oberliga Westfalen. „Sie haben immer oben mitgespielt. Diese Saison haben sie einen kleinen Durchhänger“, weiß der Fußballlehrer zu berichten.

Dieser Durchhänger bedeutet aktuell Tabellenplatz 14. Mit dem Abstieg wird die Mannschaft nichts zu tun haben, nach oben ist auch wenig Bewegung möglich, so dass das Team von der Landesgrenze befreit aufspielen kann. Eine Situation, die Fluch und Segen zugleich ist, für die Farke-Elf. „Zum einen hat Neuenkirchen den Vorteil, dass sie keine englische Woche hatten. Das Spiel in Rhynern war sehr intensiv und hat uns einige Körner gekostet. Ich bin aber dennoch optimistisch, dass wir trotz unserer angespannten Personalsituation einen Sieg nachlegen können“, betont Farke.

So werden mit Edmund Riemer (Aufbautraining) und Nils Köhler (fünfte gelbe Karte) zwei Spieler definitiv ausfallen.

Ein großes Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Benjamin Kolodzig. In Rhynern bekam der Mittelfeldspieler einen Schlag auf die Halswirbelsäule und klagte nach dem Spiel über Taubheitsfgefühle im Arm. „Benjamin ist seitdem in physiotherapeutischer Behandlung. Es ist nichts wildes, aber muss behandelt werden. Sollte Benni nicht spielen können, wird es eng, da wir keinen Linksfuß mehr im Kader haben. Benni spielte zuletzt bei uns in der Innenverteidigung, was zu einer weiteren Baustelle führen würde“, sagt Farke.