Struff nutzt seine Breakchancen gegen Jo Tsonga nicht

Jan- Lennard Struff verlor sein Erstrundenmatch gegen Frankreichs Nummer eins Jo-Wilfried Tsonga.
Jan- Lennard Struff verlor sein Erstrundenmatch gegen Frankreichs Nummer eins Jo-Wilfried Tsonga.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Gut gespielt, aber nicht konsequent genug: Jan- Lennard Struff verliert bei den Rolex Masters in Monte Carlo gegen den französischen Weltklassespieler Jo-Wilfried Tsonga. Nächste Woche geht es weiter nach Spanien.

Monte Carlo/Warstein..  Verspätetes Glück für den Warsteiner Tennisprofi Jan- Lennard Struff. Zwar schied der 24- Jährige in der Qualifikation für das „Rolex Masters“ in Monte Carlo aus, doch als Lucky Loser durfte er in die erste Runde einziehen. Dort traf Struff gestern Mittag auf den französischen Spitzenspieler Jo- Wilfried Tsonga und musste sich nach einem guten Spiel mit 4:6 und 4:6 gegen die französische Nummer eins geschlagen geben.

Es fehlt Struff in dieser Saison die letzte Konsequenz. Der Davis Cup- Spieler lässt zu viele Chancen ungenutzt und geht deshalb häufig als Verlierer vom Feld. So auch gegen die Nummer elf der Welt, die der Suttroper vor dessen Heimpublikum hätte ärgern können. Sieben Mal hatte Struff im Verlauf des 76 Minuten dauernden Matches die Chance, ein Break zu erzielen und sich so einen entscheidenden Vorteil zum Satzgewinn zu erspielen. Doch sieben Mal gelang Struff der entscheidende Punkt nicht. Das unterscheidet Struff von einem Weltklassespieler wie Tsonga, der zwei seiner drei Breakchancen nutzte und Struff die entscheidenden Spiele abnahm.

Der kurze Ausflug nach Monte Carlo beschert Struff jetzt noch einmal zehn zusätzliche Punkte in der Weltrangliste, sowie 11650 Euro Preisgeld.

In der kommenden Woche geht es für Struff weiter zum ATP 500-Turnier in Barcelona.