Sellmann nach Klassenerhalt: „Fällt ein Stein vom Herzen“

Handball.  Kreisliga Iserlohn/Arnsberg: VfS Warstein II - HSG Hohenlimburg II 13:18 (7:7). Nur 13 erzielte Tore (Saison-Minusrekord der VfS-Reserve): Nach dem unerwarteten Derbysieg letzte Woche bei der SG Ruhrtal, musste die Aasland-Sieben an diesem Wochenende einen Rückschlag einstecken und hat drei Spieltage vor Saisonende die Möglichkeit verpasst, sich weiter ins gesicherte Tabellenmittelfeld abzusetzen.

„Die Niederlage ist kein Beinbruch, dennoch war sie unnötig. Wir haben vorne jegliche Spielidee vermissen lassen. 18 Gegentore sind sehr gut, damit müsste man zu Hause eigentlich gewinnen“, sagte VfS-Trainerin Astrid Aasland, die Torwart-Oldie Uli Heiß aus der dritten Mannschaft den Vorzug vor dem angeschlagenen Mark Steimann gegeben hatte. Und Heiß überzeugte mit einigen sehenswerten Paraden. Aasland: „An ihm hat es definitiv nicht gelegen, dass wir dieses Spiel verloren haben.“

VfS Warstein II: Heiß, Steimann; Clewing (2), Risse (1), Schill (3), Menge, Mues (1), Schmidt, von Bonin, Kretschmer, Mies, Sellmann (2), Schmitt (4).

Frauen-Bezirksliga, Staffel 6: VfS Warstein - DJK TuSpa Sümmern 28:23 (18:10). Am vorletzten Spieltag haben die VfS-Damen den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht, können daher ganz entspannt am kommenden Samstag (16 Uhr) beim HV Sundern die erste Bezirksliga-Saison ausklingen lassen.

„Mir fällt ein Stein vom Herzen, denn wir haben es in einem Heimspiel aus eigener Kraft geschafft“, freute sich Warsteins Trainer Matthias Sellmann, der vor der Partie zusammen mit Hannah Bittern (studiert jetzt in Lübeck) verabschiedet wurde.

Von Beginn an waren die Gastgeberinnen hellwach, stellten eine starke Deckung und machten über die zweite Welle richtig Druck. Über 4:4 (12.) sowie 9:8 (19.) setzte sich dann der VfS bis zur Pause auf acht Tore ab. Carina Eickhoff gab nach langer Verletzungspause ihr Debüt, aber sie wird noch einmal am Knie operiert.

Im zweiten Durchgang schien die Partie früh zugunsten der Gastgeberinnen entschieden zu sein, da sich die Sellmann-Schützlinge auf 25:15 (47.) absetzen konnten. „Ich habe viel durchgewechselt, denn es ging bei uns die Kondition zu Ende, und dann kamen die Spielerinnen zum Einsatz, die schon länger auf der Bank gesessen hatten“, so der Warsteiner Coach.

Die Gäste aus Sümmern witterten Morgenluft, kamen bis auf 26:23 heran, aber in den letzten fünf Minuten sollten die Warsteinerinnen mit ihrer ersten Sieben agieren, und damit geriet der vorzeitige Klassenerhalt nicht mehr in Gefahr.

VfS Warstein: Rellecke (41. Laustroer); A. Wohlmeiner (10), L. Wohlmeiner (2), Bittern (6/2), Kösters (3), Kruczek (4), Goesmann, Clare (2), Simon, Rüther, Eickhoff (1), Behme, Tajndel.