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Handball-Landesliga 4

Schorlemer und Ristovic in Torlaune beim 33:32

16.01.2011 | 15:56 Uhr
Schorlemer und Ristovic in Torlaune beim 33:32

Wetter. Personell arg gebeutelt und trotzdem eine optimale Ausbeute erzielt: Mit einem Auswärtssieg starteten die Landesliga-Handballer des VfS Warstein ins neue Jahr.

Zum Rückrundenauftakt feierten sie einen hochverdienten 33:32-Erfolg über die HSG Wetter/Grundschöttel. In Euphorie gebettet war die Analyse von Heinz Thomanek nach dem mit einem zehnköpfigen Mini-Kader errungenen Gewinn von zwei Punkten. Besonders die in der Schlussphase eindrucksvoll demonstrierte Geschlossenheit und der  bis zur letzten Sekunde  unermüdliche Einsatz- und Siegeswille begeisterten den Trainer. „Der kleine Haufen hat da so richtig losgelegt. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen“, betonte ein fröhlich gestimmter Heinz Thomanek.

Vor allem die Achse mit Lars Schorlemer, Boban Ristovic und Sebastian Mues diktierte  das Geschehen in der Offensive. Laut Thomanek war es „bemerkenswert“, wie der grippegeschwächte Regisseur Lars Schorlemer und der Koordinator Boban Ristovic das Heft in die Hand nahmen und das Team mit zauberhaften Toren nach vorne preschten. Zehn Schorlemer-Tore und unglaubliche 14 Ristovic-Treffer polierten nicht nur die VfS-Statistik auf, sondern beförderten das gesamte Kollektiv auf die Siegerspur.

Nicht in Vergessenheit geraten sollte zudem auch das Leistungspensum von Ciya Aslan und Jonas Bittern. Beide Nachwuchs-Akteure setzten im Aufbauspiel wertvolle Akzente. Vor allem der 18-jährige Aslan markierte mit seinem Tor zum 33:31 den Schlusspunkt und stellte den  am Ende resultierenden Ein-Tore-Vorsprung für die Warsteiner sicher.

Einziger Wermutstropfen  für den VfS war die Rote Karte  gegen Benedikt Furmaniak, die sich der Routinier zweieinhalb Minuten vor Schluss einhandelte. Furmaniak musste wegen Beleidigung eines Gegenspielers vorzeitig das Feld räumen. Für Heinz Thomanek war der Platzverweis aber völlig „absurd“. Nach seinen Ausführungen habe Furmaniak seinen Kontrahenten lediglich mit „Du Vogel“ angesprochen. „Das ist total überzogen. Es ist schade, dass man damit so ein schönes Tier beleidigt“, erklärte Heinz Thomanek schmunzelnd. Der kuriose Vorfall konnte seine Freude über den erzielten Sieg jedoch nicht trüben.

VfS Warstein: Jostes, Hölter; Schorlemer (10/6), Aslan (1), Sobkowiak, Mues (6), Bittern (1), Furmaniak (1), Pielsticker, Ristovic (14).

Georg Giannakis

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